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Steven Van Zandt sieht für die Rockmusik schwarz

In den Fernsehserien „Die Sopranos“ und „Lilyhammer“ stellte er Mafiosi dar, aber eigentlich ist Steven van Zandt Musiker. Als Little Steven kommt er demnächst auf Tour.

Gitarrist Steven Van Zandt 2015 in Rom. Foto: Claudio Onorati

Berlin.Steven Van Zandt (66) ist Gitarrist in der E Street Band von Bruce Springsteen - und pessimistisch, was die Zukunft der Rockmusik angeht. „Es kann kein Comeback geben, weil einfach die Infrastruktur gar nicht mehr da ist“, sagte der auch unter seinem Künstlernamen Little Steven bekannte Musiker der Deutschen Presse-Agentur.

Vielleicht werde aber wieder einmal eine Zeit kommen, wo Musiker davon leben könnten, dass sie Rockmusik machen. Die Infrastruktur, mit der er aufgewachsen sei, sei nicht mehr vorhanden. „Die lokalen Radiosender und die lokale Clubszene sind weg“, sagt Van Zandt. Die Rockmusiker bewegten sich nun wieder „in Richtung des Kultes, als der wir in den 50er Jahren begonnen haben“, scherzte van Zandt. „Wir waren einfach nicht dafür vorgesehen, Mainstream zu sein. Das war ein Unfall der Natur!“

Seit zehn Jahren setzt sich die von ihm gegründete Rock and Roll Foundation für seine Lieblingsmusik ein.

Erstmals seit 25 Jahren ist Van Zandt wieder mit seiner Band The Disciples of Soul auf Tour, tritt Anfang Dezember in Berlin auf. Der 66-Jährige hat sich auch als Schauspieler einen Namen gemacht, unter anderem in den TV-Serien „Die Sopranos“ und „Lilyhammer“. 

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