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Schlossfestspiele
Sonntag, 25. Juni 2017 27° 5

Auftaktabend

Promi-Talk von den Schlossfestspielen

Vor der Premiere trafen sich die Gäste von Fürstin Gloria von Thurn und Taxis im Davidshof. Wir haben uns für Sie umgehört.
von Heike Haala und Marianne Sperb, MZ

Großes Hallo vor der Premiere der Schlossfestspiele: Fürstin Gloria von Thurn und Taxis (l.) begrüßt Prinzessin Elisabeth von Auersperg. Sie kam mit ihrer Tochter Emilia nach Regensburg. Foto: altrofoto.de

Familientreffen im Schloss St. Emmeram

Großes Hallo für Elisabeth Prinzessin von Auersperg und ihre Tochter Emilia, die vom Attersee kamen. Die Prinzessin gehört zur Familie: Mick Flick, der Ex-Mann von Fürstin Gloria von Thurn und Taxis’ Schwester Maya von Schönburg-Glauchau, ist ihr Cousin. Elisabeth von Auersperg hat fünf Kinder, liebt Oper, unterstützt die Salzburger Festspiele, engagiert sich aber auch mit ihrem Büro im Kampf gegen Kinderpornografie. Außerdem macht sie sich stark für die Vermittlung von Musik und Musiktheater an junge Menschen – ganz offensichtlich mit Erfolg. Ihre Tochter Emilia begleitet sie schon als Zwölfjährige begeistert zu Opernaufführungen.

Ein perfekter Start in die Sommerferien

Zuckersüß: Die Schwester der Fürstin, Maya von Schönburg-Glauchau, kam mit ihrer Tochter Carlotta Hipp in den Davidshof. Foto: altrofoto.de

Maya Gräfin von Schönburg kam aus London mit Tochter Carlotta Hipp. Glorias Schwester lebt im Londoner Umfeld, in Windsor, mit einem prominenten Nachbarn: Sir Elton John, den sie auch bei seinem Auftritt in Regensburg 2014 erlebt hatte, hat sein Cottage nebenan. Ihr Gefährte Sir Henry Wyndham, Sotheby’s Manager und Kunstsammler, der 2015 bei den Festspielen zu Gast war, konnte dieses Mal nicht dabei sein. Die Schwester der Fürstin und die kleine Carlotta bleiben dafür umso länger: Sie sind für die gesamte Dauer der Schlossfestspiele nach Regensburg gekommen. Am meisten freuten sie sich auf den Auftritt des Opern-Stars Jonas Kaufmann. Die kleine Carlotta hat sich für die Zeit in Regensburg fest vorgenommen, den Start in ihre Sommerferien zu genießen. Und sie freut sich darauf, ihre Cousins und Cousinen wiederzusehen, die sich im Laufe der Festspielwoche wohl noch die Ehre geben werden.

Hingerissen vom Ambiente: Beate Merk

Gruppenbild mit Damen: Sozialministerin Emilia Müller (v. l.), Fürstin Gloria von Thurn und Taxis und Europaministerin Beate Merk Foto: altrofoto.de

Neben vielen anderen Gästen aus dem Bayerischen Kabinett, wie etwa Sozialministerin Emilia Müller, war auch Europaministerin Beate Merk am Freitagabend zur Premiere der Schlossfestspiele und zum Empfang der Fürstin im Davidhof gekommen. Merk zeigte sich hingerissen von der Atmosphäre: „Die Schlossfestspiele haben einfach ein unnachahmliches Ambiente“, sagte sie. Der Garten, das Essen, die Oper – das sei in dieser Kombination einfach mit nichts vergleichbar. Derart begeistert konnten der Europaministerin auch die wenig sommerlichen Temperaturen von unter 20 Grad die Laune nicht im geringsten verderben. Immerhin sollte George Bizets „Carmen“ aufgeführt werden – Merk hoffte, dass die in Spanien spielende Oper und die unangepasste Titelheldin Carmen den Gästen im Schloss ein bisschen einheizen werden.

Synagogenpläne: Josef Schuster ist angetan

Dr. Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden und seine Frau Jutta Foto: altrofoto.de

Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, unterhielt sich im Davidshof prächtig mit Dr. Albert Schmid, dem Vorsitzenden des Landeskomitees der Katholiken in Bayern. Schuster kennt Fürstin Gloria schon länger – etwa vom Besuch des holländischen Königspaars Máxima und Willem-Alexander in Deutschland oder von Landtagsfesten. „Wir sehen uns regelmäßig“, sagte Schuster. Er schätzt die Katholikin, die ihren Glauben offensiv vertritt und Präfektin der Marianischen Frauenkongregation ist. Man respektiere einander. Schuster zeigte sich sehr angetan vom Entwurf von Architekt Volker Staab für die neue Synagoge und freue sich schon auf die Grundsteinlegung. Als Tourist oder auch als Gast der hiesigen jüdischen Gemeinde sei er schon oft in Regensburg gewesen und habe sich immer sehr wohl in der Stadt gefühlt. Bei den Schlossfestspielen aber war Schuster am Freitag zum ersten Mal – bereits vor dem Beginn der Oper bezeichnet er sie als wahres Highlight.

Der Veranstalter und seine „Lady in Red“

Reinhard Söll und Swetlana Panfilow Foto: altrofoto.de

Reinhard Söll brauchte seine Swetlana Panfilow am Freitag nie lange zu suchen. Sie trug einen extravaganten Traum von Chanel und war damit der Hingucker des Abends. Das orangefarbene Kleid hatte einen schmalen, geschlitzten, bodenlangen Rock und einen raffinierten, asymmetrischen Ausschnitt. Auffälliges und einziges Detail dieses cleanen Kleides: eine goldene Fibel, die mit vielen kleinen Channel-Emblemen verziert war. Dazu trug Panfilow ein bezauberndes, kleines Clutch-Etui in Hellblau mit einer Schnalle für die Hand – und natürlich High-High-High-Heels in der Trendfarbe „Nude“. Als das Paar den Park vor dem Schloss betrat, scharten sich sofort die Fotografen um sie und brannten das erste Blitzlichtgewitter des Abends ab. Die beiden hatten sichtlich Spaß dabei und posierten geduldig, bis jeder Fotograf sein Bild geschossen hatte.

Von Schloss zu Schloss: Besuch von „Nachbarn“

Katalin Freifrau von Hoenning O’Carroll und ihr Ehemann Johann Carl Foto: altrofoto.de

Katalin Freifrau von Hoenning O’Carroll und ihr Ehemann Johann Carl leben in dem von dem berühmten Baumeister François de Cuvilliés dem Jüngeren entworfenen Landschloss in Sünching. Johann Carl von Hoenning O’Carroll hat es einst als ältester Sohn von insgesamt 14 Geschwistern übernommen. Damit sind das Ehepaar und Fürstin Gloria von Thurn und Taxis „Schlossnachbarn“, sagt die Baronin. Und deswegen ist es Ehrensache für die Hoenning O’Carrolls, zur Premiere der Schlossfestspiele und auch zum Empfang der Fürstin im Davidshof vorbeizukommen. Katalin Freifrau von Hoenning O’Carroll zeigt sich im Gespräch mit unserer Zeitung als großer Klassik-Fan. Insbesondere Oper gehe bei ihr immer. Das Ehepaar wird sich aber nicht lediglich ein Konzert in Schloss St. Emmeram anhören. Neben zwei Karten für die Premiere haben sie sich auch zwei für den letzten Abend gesichert. Zur großen James-Bond-Nacht werden sie ebenfalls im Schloss sein.

Marcel Huber ist ein Wiederholungstäter

Marcel Huber, der Chef der Bayerischen Staatskanzlei und seine Frau Adelgunde Foto: altrofoto.de

Der Chef der Bayerischen Staatskanzlei, Marcel Huber und seine Frau Adelgunde waren am Freitag nicht zum ersten Mal bei den Schlossfestspielen. Bereits im vergangenen Jahr waren die beiden zur Premiere mit „La Boheme“ von Giacomo Puccini gekommen. Für Huber sind die Schlossfestspiele aber nicht lediglich ein kulturelles Highlight. Speziell der Premierenabend ist für ihn ein auch ein gesellschaftliches Event. Dennoch ging es für die beiden noch am selben Abend zurück nach nach Hause – immerhin lagen zwei Stunden Fahrt vor ihnen, zudem hatte Huber einen vollen Terminplan.

Sehen Sie hier ein Video vom ersten Abend der Schlossfestspiele:

"Carmen" bei den Schlossfestspielen: So war Tag 1

Alle Artikel zu den Schlossfestspielen finden Sie in unserem Dossier

Hier finden Sie unseren NewsBlog zu den Regensburger Schlossfestspielen:

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