Diensthunde müssen viel lernen
Die Tiere bekommen eine Grund- und eine Spezialausbildung. So werden sie für die Suche nach Drogen, aber auch nach vermissten Personen geschult.
Bei der Polizei, beim Zoll und bei der Bundeswehr werden in Deutschland Diensthunde eingesetzt.
Nach einer sechs- bis zehnwöchigen Grundausbildung durchlaufen die Hunde je nach Eignung noch eine acht- bis 13-wöchige Spezialausbildung.
Es gibt Hunde, die gezielt nach Sprengstoff, Rauschgift, Brandmittel oder Geld suchen können, weil sie auf den Geruch trainiert sind. Auch zur Suche von vermissten Personen und zum Aufspüren von Leichen (sogar im Wasser) werden Hunde eingesetzt.
Die Ausbildung baut auf den ausgeprägten Spiel- und Beutetrieb des Hundes auf. Hat das Tier den gesuchten Geruch lokalisiert, zeigt es die Fundstelle entweder aktiv durch Kratzen an oder passiv, in dem es sich hinlegt und starr auf diese Stelle schaut.
Spezielle Rassen eignen sich besonders gut als Diensthund, dazu gehören der Deutsche Schäferhund, der Belgische Schäferhund, der Deutsche Boxer, Dobermann, Hovawart, Riesenschnauzer und Rottweiler.
Eigenschaften wie gute Nasenleistung, Unterordnungsfreude und Schutztrieb zeichnen diese Rassen aus. Zu den Aufgaben des Diensthundes gehört nämlich auch, seinen Hundeführer zu beschützen.
Die Diensthundeschule der Bayerischen Polizei in Herzogau bei Waldmünchen ist die zentrale Ausbildungsstelle für die Diensthunde der Bayerischen Polizei und deren Diensthundeführer.

