Pilgerfahrt an „heiligen Ort“
Der Wunsch nach Klarheit führt die Kunden zum Direktvermarkter. Bei der Familie Fichtl finden sie Spargel, Kartoffeln, Honig und mehr.
Waltraud Dichtl (li.) kümmert sich persönlich um ihre Kunden.
Heiligenstadt. Wo sich Abens und Donau vereinen, haben die beiden Flussläufe eine fruchtbare Ebene ausgeschwemmt. In deren Mitte liegt die 120-Seelengemeinde Heiligenstadt, deren Name als „Santo loco“ in mittelalterlichen Quellen bereits im 12. Jahrhundert überliefert ist.
Westlich davon erstreckt sich das als Naturschutzgebiet ausgewiesene, „Heiligenstädter Moos.“ Häufig queren Kurgäste aus dem nahen Bad Gögging auf ihren Spazierwegen den kleinen Ort, der noch heute von der Landwirtschaft geprägt ist. Auch Gastronomen aus der näheren Umgebung, die ihr Angebotsportfolio gerne mit Produkten der Region aufwerten, sind hier immer wieder anzutreffen. Und natürlich hat mittlerweile auch die einheimische Bevölkerung, beseelt vom Wunsch nach Klarheit über Herkunft und Produktionsweise, die Vorteile des Einkaufs bei den Direktvermarktern entdeckt.
In der Nähe der sehenswerten Dorfkirche St. Johannes hat Familie Dichtl einen kleinen Hofladen. In ihm findet sich eine – nach Jahreszeit – fein sortierte Auswahl an grünem und weißem Spargel, Kartoffeln, Honig, Nudeln und Eiern. Erntefrisches Obst und Gemüse, Blumen und kunsthandwerklich gestaltete Gestecke prangen aus den Regalen. Die „Pilgerfahrt“ nach Heiligenstadt lohnt sich.
Wäre nicht etwa ein Korb landfrischer Produkte, aus den Händen von Waltraud Dichtl liebevoll arrangiert, eine originelle Geschenkidee? Auf zum „heiligen Ort“! Regionale Pflänzchen sollte man ganz bewusst pflegen.

