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Sonntag, 23. Juli 2017 25° 8

Dieser Sommer wird grell und pink

Von Isolde Stöcker-Gietl, MZ

Bleibt die Trendsportart Nr. 1: Nordic WalkingFoto: dpa

Die MZ hat sich in Regensburg umgehört, was in der Mode, aber auch in der Freizeit 2005 den Ton angibt.

Mode für Damen: In der Mode gibt es schon lange keine strenge Alterseinteilung mehr. Die Frauen tragen das, was ihnen gefällt und was ihnen steht, sagt Helga Kohlbauer, zuständig für Damen-Markenbekleidung im Modehaus Wöhrl. In diesem Sommer dominieren kräftige Farben wie pink, azurblau, apfelgrün. Dazu kombiniert werden weiße Hosenanzüge oder schwarze Nadelstreifenkombination. Ebenfalls im Trend liegen farbige Trenchcoats (z.B. in rosa) und bunt gemusterte Blazer. Die Röcke werden kürzer und enden knapp über dem Knie. Lange Röcke bis zum Knöchel, wie sie noch im vergangenen Jahr die Sommermode dominierten, sind in diesem Jahr nicht mehr aktuell. Zu ausgestellten Röcken oder Caprihosen werden T-Shirts im Wäschelook mit zarter Spitze oder Oberteile mit Glitzeraufdruck getragen. Die Mode bleibt auf Figur geschnitten, die Jacken sind kurz und tailliert. Unbedingt haben müssen trendige Frauen in diesem Jahr Ballerinas. Sie sind in allen Variationen tonangebend in der Schuhmode. Bei jungen Mädchen angesagt sind Kombinationen aus Ballerina und Turnschuh. Das Accessoire dieses Sommers sind Chiffon-Blumen, die an Blazer oder Blusen angesteckt werden.

Mode für Herren: Mut zur Farbe, lautet der Trend bei der jungen Herrenmode, weiß Cihan Keles, Herrenberater im Modehaus Wöhrl. Kräftige Farben wie pink und orange geben den Ton an. „Vor ein paar Jahren hätten sich die Männer bestimmt noch nicht an so kräftige Farben gewagt“, ist sich Keles sicher. Knallige Poloshirts und T-Shirts mit Aufdruck werden über Hemden oder Langarmshirts im so genannten Schichtlook getragen. Dazu – die 80er Jahre grüßen – trägt man Schweißbänder an den Handgelenken. Unter Sakkos haben Poloshirts in Knallfarben jetzt ihren großen Auftritt. In der Businessmode sind helle Anzüge mit Nadelstreifen und Zwei-Knopf im Trend. Aber auch hier kommt man nicht an kräftigen Farben vorbei. Hemden und Krawatten sind diesen Sommer in pastelligen Flieder- und Rosetönen. Neu sind auch Anzüge mit wasserabperlender und schmutzabweisender Oberfläche.

Make up und Düfte: Wie sollte es anders sein – auch beim Make up geht der Trend zu kräftigen Farben. Türkis, pink, violett, Gold- und Bronzetöne, empfiehlt Sabine Apfelbacher, Filialleiterin bei „Douglas“ in den Regensburg Arcaden ihren Kundinnen. Aufgetragen werden Make up, Lidschatten, Lippenstift und Co dezent und glossig. Denn im Sommer 2005 soll es in den Gesichtern so richtig glitzern. Bei den Düften sind frische und fruchtige Linien gefragt. Nuancen wie Orange, Limette oder Apfel sind im Kommen. Ungewöhnlich sind die Düfte aus der Linie Annayake. Ganz neu für 2005 wurden Kirsche („Hanami“) und Gurke („Natsumi“) kreiert. „Luftig und leicht“, so umschreibt Sabine Apfelbacher die beiden Parfums. Auch bei den Herren geht es in diesem Jahr dezent zu. Als Renner zeichnet sich der neue „Boss“-Duft „Soul“ ab. Ganz junge Mädchen sind nicht nur von der Musik, sondern auch von Britney Spears Duft „Curious“ begeistert.

Sport: Die Sportart Nummer 1 ist nach wie vor „Nordic Walking“. Das schnelle Wandern mit Stöcken wird weitere Fans sowohl unter den jungen als auch unter den älteren Menschen gewinnen, ist man sich beim Regensburger Sportausstatter „Sports Expert“ sicher. Ähnlich dem Skilanglauf ist Nordic Walking sehr leicht zu erlernen und braucht nich mehr als eine Laufausrüstung und die Nordic Walking Stöcke.

Garten: Gartenarbeit gehört zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen. Kein Wunder also, dass Gartenfachgeschäfte auch immer mehr Accessoires rund um den Garten anbieten. „Die Kunden legen immer mehr Wert auf einen schönen Garten, mit dem sie auch nach außen repräsentieren können“, so umschreibt Andreas Barein, Filialleiter im Gartencenter Haubensak, die wieder wachsende Leidenschaft am Garteln. Hochaktuell in diesem Sommer sind Gartenaccessoires aus rostigen Materialien, wie Rosenbögen, Rankhilfen, Gartenstecker, Laternen oder Blumenständer. Neu sind Blickfänge wie Gartenlaternen aus Terracotta. Bei den Gartenmöbeln führt Kunststoff inzwischen ein Schattendasein. Der Trend ist weiterhin Holz, insbesondere Teakholz. Neu sind Mischformen aus Holz und wetterfesten Textilien. Bei den Pflanzen und Gehölzen ist der mediterrane Stil nach wie vor sehr gefragt. „Die Kunden legen Wert darauf, dass die Pflanzen das ganze Jahr über gut aussehen und dazu noch pflegeleicht sind“, so Andreas Barein. Neben den aktuellen Favoriten wie Citrusgewächsen und Gewürzbäumchen, gehören Buchs und Rosen in allen Variationen zu den Dauerbrennern. Insgesamt geht die Nachfrage zu kleinwüchsigen Sträuchern und Bäumen.

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