Jun. Regional 05.01.2012, 20:17 Uhr

Fünf Tage Filmfestival

Pro Film nur zwei Euro Eintritt

„Zwickl“ – so heißt das erste Schwandorfer Filmfestival, das vom 7. bis 11. März im Union Kino stattfindet. Gezeigt werden nur Dokumentarfilme, denn die können sowohl unterhalten als auch bilden! Das findet Veranstalterin Anne Madlene Schleicher. Sie ist Studentin und hatte die Idee zur Veranstaltung, als sie sich den Film „Plastic Planet“ angesehen hat. Die Tatsachen, die darin geschildert wurden, fand Anne schockierend. Mehr Menschen sollten das sehen. Die Idee zu „Zwickl“ war geboren! Neben Plastic Planet gibt es noch acht andere Filme vom 7. bis 11. März im Union Kino in Schwandorf zu sehen. „Taste the waste“ geht in eine ähnliche Richtung: Der Film zeigt, wie viele Lebensmittel auf der Welt weggeworfen werden. Aber es gibt auch Menschen, die mit vielen Ideen diesem Irrsinn entgegentreten.

„Exit through the gift-shop“ handelt von dem Streetart-Künstler Banksy, der – anonym natürlich – auf Mauern seine Kunstwerke hinterlässt.

„Schwarzkopf“ hingegen spielt in der Hip-Hop-Szene. Der Rapper Nazar hat keine Ausbildung und keinen Job; gerade ist er aus dem Gefängnis entlassen worden. Trotzdem zieht er nach Berlin, um dort ein Album aufzunehmen. Weniger düster geht es in „Prinzessinnenbad“ zu: Die drei 15-Jährigen Klara, Mina und Tanutscha kennen sich seit dem Kindergarten. Der Film zeigt, wie die Berlinerinnen ihren eigenen Weg gehen.

Daneben gibt es auch noch Filme für die Schwandorfer, die nicht mehr die Schulbank drücken oder zur Uni gehen. „Waahnrock“ ist eine Dokumentation über das WAAhnsinns-Festival in den 80er-Jahren. „Gernstls Reisen – Auf der Suche nach Glück“ zeigt die großen Geschichten normaler Menschen und in „The Big Eden“ geht es um einen 81-jährigen Playboy. Karten gibt es ab Anfang Februar im Union Kino zu kaufen.

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