Automobilzulieferer begeistert Schüler
Nach der Standortbesichtigung von Continental in Regensburg stand für einige der Jugendlichen fest: Hier bewerbe ich mich um eine Ausbildung!
Am Standort Regensburg bekamen die Schüler viele Infos. Foto: Continental
Regensburg. „Wisst Ihr denn, wofür Conti steht?“ – „Klar, für Reifen!“, antwortet Michele spontan. Das stimmt aber nur bedingt. Lächelnd starten die beiden Continental-Auszubildenden Martin Roidl und Sebastian Mayer ihre Window-Tour in der Fertigungshalle des Standortes. Die Zahlen sind schon gigantisch: Auf 16.500 Quadratmetern werden von über 2000 Mitarbeitern täglich circa 360.000 Elektronikeinheiten und 19 Millionen elektronische Bauelemente produziert. Originalteile wandern von Hand zu Hand.
Erstaunlich: Der 1871 in Hannover gegründete Konzern hat sich vom reinen Reifenhersteller zu einem der größten Automobilzulieferer der Welt entwickelt. Die Produktpalette reicht von Fahrwerkelektronik, Motormanagement, Getriebesteuerung über Insassenschutz, Hybrid-/Elektromotoren und ABS-/ESP-Bremssystemen bis hin zu Airbagsteuergeräten und Beschleunigungssensoren. Das Motto: Sicherheit, Umwelt und Information zu erschwinglichen Preisen.
Im Testcenter werden Motor- und Rollenprüfstandtests unter Extremtemperaturen durchgeführt, um die neuen Komponenten ins Gesamtsystem Motor beziehungsweise Fahrzeug zu integrieren. Anschließend werden wir in die lichtdurchflutete, weitläufige Lehrwerkstatt geführt, die mit modernsten Maschinen und Technologien ausgestattet ist. Die Auszubildenden arbeiten eifrig im Team an Projekten. Auf Rückfrage zeigen sie uns stolz ihre Erfindungen – es macht Spaß!
Bei einer Präsentation vor Ort erhalten wir zusätzliche Firmendaten und erfahren Interessantes über die Ausbildung bei Continental: An über 260 Standorten in 46 Ländern erwirtschaften über 150.000 qualifizierte Mitarbeiter jährlich einen Umsatz von über 30 Milliarden Euro. Allein hier in Regensburg gibt es rund 6500 Beschäftigte, circa 160 davon sind junge Menschen, die einen kaufmännischen oder technischen Ausbildungsberuf erlernen oder ein duales Studium mit Bachelor-Abschluss absolvieren.
Insbesondere die technischen Ausbildungsberufe wie Elektroniker für Geräte und Systeme, für Betriebstechnik, Mechatroniker oder Mikrotechnologe sowie Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung sprechen nicht nur unsere Jungs an. Die hohe Ausbildungsvergütung, die flexiblen Arbeitszeitmodelle, attraktive Rabatte für alle möglichen Produkte und Dienstleistungen, firmeneigene Events und die vielfältigen sozialen Einrichtungen beeindrucken uns.

