Zeitung in der Schule 26.07.2012, 19:58 Uhr

Für Spaß ist man nie zu alt

Im Abenteuerpark Movin’G’round am Steinberger See verging die Zeit beim Rudern, Rutschen, Trampolinspringen oder „Blobbing“ wie im Flug.

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Mit dem Tretboot ging es über den Steinberger See. Foto: 8. Klasse

Mit dem Tretboot ging es über den Steinberger See. Foto: 8. Klasse

Von den Klassen 8b und 8c der St.-Wolfgang-Mittelschule

Regensburg. Beim Betreten des Abenteuerparks „Movin’G’round“ am Steinberger See war unser erster Eindruck: „Sind wir dafür nicht schon zu alt?“ Doch schnell machten sich die ersten Schüler auf zur Achtfach-Trampolinanlage, entdeckten das erste Highlight des Parks für sich und imponierten sich gegenseitig mit spektakulären Kunststücken. Nur ungern gaben sie ihr ergattertes Trampolin wieder her, so dass sich die restlichen Schüler auf Entdeckungsreise begaben.

Eine Tretbootfahrt sollte es sein! Sofort enterten drei wagemutige Bootsmannschaften – trotz Krokodilwarnung am Nachbarsee – den Steinberger See. Die an Land zurückgelassenen Schüler wollten es den „Wasserratten“ nachtun und bestiegen gemeinsam das „Drachenboot“, ein Ruderboot mit 16 Paddelplätzen. Schon beim Verlassen des Hafens stellte sich heraus, dass ohne Muskelkraft und Teamwork kein Vorwärtskommen möglich ist. Aber schon bald waren die Tretbootfahrer auf dem Wasser eingeholt und die „Rudertruppe“ konnte ihren wohlverdienten „Schatz“ auf der Insel im Steinberger See abholen.

Später erfuhren wir von Dietrich Schmidt, Vorsitzender des Vereins Movin’G’round, dass mit dem Drachenboot auch Wettbewerbs- oder Nachtfahrten unternommen werden können. Besonderes Highlight sind zudem Schnitzeljagden rund um den See, die für Kindergruppen oder Betriebsausflüge zu buchen sind. Die Teams müssen dann mithilfe einer Schatzkarte verschiedene Stationen auf dem Wasser und der Insel anlaufen.

Zurück an Land stach den Schülern die riesige Wasserrutsche ins Auge, die mit einem Plastikreifen in rasantem Tempo gemeistert werden kann. Dabei gilt es, sich beim Start für die richtige Bahn zu entscheiden, denn eine der Bahnen endet im Trockenen, die andere führt direkt ins kühle Nass und sollte ohne Badesachen lieber nicht in Angriff genommen werden.

Während die Regensburger Schüler nach und nach die Spielgeräte des Freizeitparks testeten, trafen andere Schulklassen auf dem Gelände ein, die ihre Zelte aufschlugen und sich auf ein mehrtägiges Abenteuer vorbereiteten. Schmidt erklärte, dass unter der Woche viele Schulklassen das Angebot nutzen, zumal Schlafzelte gemietet werden können und ein Frühstücksangebot und ein Grillplatz bereitstehen. „Am Wochenende übernehmen dann Familien und Jugendgruppen die freigewordenen Zeltplätze.“

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