TVA macht Fernsehen für die Region
Beim Besuch im Sendestudio erfuhren die Schüler von Chefredakteur Martin Gottschalk, wie Neuigkeiten aus ganz Ostbayern auf den Bildschirm kommen.
TVA-Chefredakteur Martin Gottschalk beantwortet die Fragen der Schüler. Den lokalen Fernsehsender gibt es schon seit 16 Jahren. Foto: Klasse 10a
Regensburg. Für nahezu jeden Regensburger ist TVA ein bekannter Begriff: Television Aktuell Ostbayern, der lokale Sender für Cham, Kelheim, Regensburg und Straubing. Will man Aktuelles aus dieser Region erfahren, so heißt es: Bitte um 18 Uhr TVA einschalten! 35 Mitarbeiter sind inzwischen bei diesem Sender beschäftigt.
Der Sender gliedert sich in eine reine Sportredaktion und eine aktuelle Redaktion, die für jedes andere brauchbare Thema zuständig ist. Hier ist der Mitarbeiter noch Moderator und Redakteur in einer Person. Reporter und Kameramänner sind täglich in der Region unterwegs, um die Empfänger mit aktuellem „Stoff“ versorgen zu können. Wer von uns ist in der Regensburger Innenstadt nicht schon so einem filmenden und interviewenden Team begegnet, ja vielleicht sogar von diesem angesprochen worden?
TVA gibt es nun bereits seit 16 Jahren und der Sender kann inzwischen täglich eine Einschaltquote von rund 55.000 Zuschauern vorweisen– eine ganz beachtliche Zahl. Wichtig fürs Überleben des Senders, aber auch für regionale Einrichtungen ist die Werbung. Diese bringt 80 Prozent der Jahreseinnahmen. Außerdem lernt der Zuschauer dadurch verschiedenste Firmen und Einrichtungen aus der Region kennen, seien es Gaststätten, Immobilienmakler, Freizeiteinrichtungen oder Reinigungsdienste.
Das alles erzählte uns nach einem sehr freundlichen Empfang Martin Gottschalk, der Chefredakteur. Anschließend folgte eine Führung durch das Haus, wobei wir noch viel Neues erfahren haben: Auch hier sind Computer und Telefon äußerst wichtige Arbeitsinstrumente. Eine gute Kamera kostet 40.000 Euro aufwärts.
Wie fügt man Bilder, Interviewtexte und Hintergrundgeräusche zusammen? Während der EM in der Ukraine und in Polen wurden mehrere Telefoninterviews mit dem in der Region ansässigen Physiotherapeuten unserer Mannschaft, Klaus Eder, geführt. Wie kommt zu diesem Text das Bild? Es klingt so einfach: Passende Bilder werden daruntergelegt.

