Zeitung in der Schule 31.07.2012, 12:10 Uhr

Wie geht es nach der Schule weiter?

An den Eckert Schulen in Regenstauf informierten sich Schüler über den „Turbo-Techniker dual“. Der bietet gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Blick in die Spiegelhalle der Eckert Schulen – hier werden die Abschlussprüfungen geschrieben. Foto: 2/1a

Blick in die Spiegelhalle der Eckert Schulen – hier werden die Abschlussprüfungen geschrieben. Foto: 2/1a

Von Simone Bleier, Klasse 2/1a, Private Wirtschaftsschulen Breitschaft

Regenstauf. „Gott sei Dank – endlich keine Schule mehr!“ Schüler der Abschlussklassen schnaufen auf. „Endlich ist es geschafft!“ Die einen fahren erst einmal gechillt in den Urlaub – nach Italien, in die Türkei, nach Kroatien oder nach Mallorca. Die anderen gehen ihre Zukunft nicht ganz so locker an. Sie stellen sich die (bange) Frage: „Wie geht’s jetzt wohl weiter?“

Wer mit Schule und Lernen nichts mehr am Hut hat und sich glücklich schätzen kann, eine Ausbildungsstelle ergattert zu haben, wird im September mit seiner Lehre starten. Wer noch keinen geeigneten Ausbildungsplatz hat, wird weiter auf der Suche nach einer seinen Wünschen entsprechenden Lehrstelle sein. Andere haben grundsätzlich beim Run auf Ausbildungsstellen schlechte Karten, weil ihre Noten nicht so toll sind, aber gleichzeitig die Anforderungen und Erwartungen von Seiten der Ausbilder und Unternehmen gestiegen sind.

Wege aus dem Ausbildungswirrwarr

Die Freude, endlich den Abschluss und das Zeugnis in der Tasche zu haben, ist bei ihnen nur von kurzer Dauer, weil die Realität sie einholt. Der Abschluss ist zwar geschafft, aber brillant ist er nicht und die Suche gestaltet sich schwierig, weil viele Unternehmer sich vorrangig an den Noten orientieren. Viele Absagen aber demotivieren, schaffen Frust und lassen die Hoffnung in den Keller rutschen. Wieder andere sind noch unentschlossen und wegen der Vielzahl an Ausbildungsmöglichkeiten verunsichert. Sie schieben die Entscheidung auf, weil sie dort, wo sie ihre Ausbildung machen wollten, keine Zusage bekommen haben. Sie überlegen, ob sie vielleicht zwei oder drei Schuljahre draufsetzen und so das Fachabitur oder die Allgemeine Hochschulreife ansteuern sollen. Auch die Chancen, über Quereinstieg, über Fernlehrgänge und Fernstudien ans Ziel zu gelangen, sind so vielfältig, dass sie kaum noch für einen Schüler zu durchschauen sind. Aufgrund des Mottos „Alles ist möglich! Du kannst es schaffen!“ steigt die Ratlosigkeit und Orientierungslosigkeit bei den Schülern.

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