Kultur 15.06.2012, 15:43 Uhr

Über 80 000 Besucher bei den Ruhrfestspielen

Recklinghausen. Die Ruhrfestspiele haben in diesem Jahr mit einem Programm großer russischer Autoren einen überraschenden Publikumserfolg erzielt. Einschließlich der Veranstaltungen beim Abschlusstag am Samstag (16.6.) werde das Festival wohl die Grenze von 80 000 Besuchern überschreiten, sagte Intendant Frank Hoffmann bei einer Pressekonferenz.

Erwartet worden seien nur rund 72 000 Besucher. 2011 hatten die Ruhrfestspiele mit einem Klassiker-Programm rund um Friedrich Schiller einen Rekord von mehr als 81 000 Zuschauern erreicht. Unter dem Motto «Im Osten was Neues» hatten die Ruhrfestspiele eine breite Palette vom fünfeinhalbstündigen Monumentalepos «Krieg und Frieden» in der Regie von Sebastian Hartmann bis zur konzentrierten Inszenierung des Tschechow-Werkes «Onkel Wanja» von Jürgen Gosch (1943-2009) präsentiert. Zum guten Ergebnis trug auch das 2012 deutlich ausgeweitete «Fringe»-Festival mit kleineren und teils schrägen Inszenierungen bei. Dank eines großen Kuppelzeltes als zusätzlicher Spielstätte steigerte das Off-Festival der Ruhrfestspiele seinen Anteil an der Gesamtbesucherzahl von knapp 8000 auf mehr als 13 000 Menschen.

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