Polizei nimmt Reservierungsbetrüger fest
Bis zu 3.000 Euro haben Oktoberfest-Besucher für eine angebliche Reservierung gezahlt. Jetzt flog ein Mann, der Gäste ins Hippodrom geschleust hat, auf.
Im Hippodrom-Festzelt haben offenbar auch Bedienungen geholfen, Plätze freizuhalten. Foto: dpa
München. Die Polizei hat einen Verdächtigen festgenommen, der im Internet falsche Wiesn-Reservierungen verkauft haben soll. Der bereits am Freitag gefasste Mann wird verdächtigt, mehrfach Gäste ins Hippodrom geschleust und ihnen Plätze verschafft zu haben, die eigentlich gar nicht reserviert waren, wie der „Münchner Merkur“ unter Berufung auf die Polizei berichtete. Die Oktoberfest-Besucher hatten bis zu 3.000 Euro für ihre angebliche Reservierung über das Internet gezahlt.
Bedienungen hatten offenbar geholfen, die Plätze freizuhalten. Aufgeflogen war die Masche durch die Beobachtungen einer Geschäftsführerin des Hippodroms. „Ich unterstütze die Ermittlungen natürlich“, sagte Wirt Sepp Krätz der Zeitung. „Ich bin sehr stolz, dass meine Mitarbeiter das aufgedeckt haben.“ (dapd)

