Panorama 16.09.2012, 16:50 Uhr

Gottschalk muss sich noch warmlaufen

Die erste „Supertalent“-Folge zeigt: So richtig angekommen ist Neu-Juror Thomas Gottschalk noch nicht. Und auch die Quote beflügelt er nicht.

erstes Bild Bild zurück
Bild 1 von 5
Bild weiter letzes Bild
Die Jury-Mitglieder der RTL-Castingshow „Das Supertalent“, Thomas Gottschalk (l-r), Michelle Hunziker und Dieter Bohlen Foto: dpa

Die Jury-Mitglieder der RTL-Castingshow „Das Supertalent“, Thomas Gottschalk (l-r), Michelle Hunziker und Dieter Bohlen Foto: dpa

Berlin. Aller Anfang ist schwer, auch für einen Show-Altmeister: Nach der ersten Ausgabe der RTL-Castingshow „Das Supertalent“ mit dem neuen Juror Thomas Gottschalk steht fest, dass Dieter Bohlen der Chef in deren Dreier-Jury bleibt. Den Auftakt zur inzwischen sechsten „Supertalent“-Staffel verfolgten am Samstagabend im Schnitt 6,34 Millionen Menschen (Marktanteil 22,0 Prozent) - im vergangenen Jahr hatten die erste Show der Reihe gut 7,3 Millionen gesehen. Die Kandidaten dürfen alles präsentieren, was Publikum und Jury gefällt. Der Sieger bekommt 100.000 Euro. Letztes Jahr saßen noch Sylvie van der Vaart und Motsi Mabuse neben Bohlen in der Jury.

Ex-“Wetten, dass..?“-Moderator Gottschalk (62) durfte in dem Zusammenschnitt von Aufzeichnungen zwar bei jedem Kandidaten, der sich präsentierte, etwas sagen, doch es war eher Bohlen (58), der über Wohl und Wehe der „Supertalent“-Bewerber entschied, auch wenn er sich verbal vergleichsweise zurückhielt. Jurorin Nummer drei, Michelle Hunziker (35), blieb weitgehend farblos.

Bill und Tom Kaulitz in DSDS-Jury

Festzustehen scheint inzwischen auch, dass Gottschalk nicht auch noch Juror bei „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) wird. An der Seite von Bohlen sollen dort 2013 Bill und Tom Kaulitz von Tokio Hotel sitzen, wie unter anderem der Mediendienst „DWDL.de“ und „Bild“ berichteten. Demnach soll auch Culcha-Candela-Sänger Itchyban in die Jury kommen. RTL bestätigte diese Meldungen jedoch auf dpa-Anfrage nicht: Man beteilige sich nicht an Spekulationen.

In der ersten „Supertalent“-Show 2012 drückte Bohlen den „goldenen Stern-Buzzer“ - ein neues Element, mit dem ein Juror einen Kandidaten direkt ins Halbfinale schicken kann: Seine Begeisterung galt dem Sänger und Pianisten Jean Michel Aweh (20) aus Kassel: „Er hat das, was wir suchen: Personality, schreibt eigene Songs, er hat eben ein Super-Talent.“

Ein „Ja“ der Jury bekamen auch der Comedian Michael Carbonaro mit einer Rasierschaum-Nummer, der sprechende Papagei Jacko (der „Hänschen Klein“ singen konnte) sowie Bruce Gaston, der das Lied „Cheri, Cheri Lady“ von Modern Talking mit den Händen „furzte“.

Umfrage - Ergebnis

 
 
 
 

Mittelbayerische.de Logo