Panorama 21.09.2012, 20:19 Uhr

iPhone 5: Die Überraschung steckt im Detail

Wer das neue Smartphone von Apple im täglichen Einsatz verwendet, sieht, an wie vielen Stellen das Unternehmen das Gerät optimiert hat.

Das neue iPhone 5 ist im Vergleich zum iPhone 4 deutlich schmäler und leichter. Foto: dpa

Das neue iPhone 5 ist im Vergleich zum iPhone 4 deutlich schmäler und leichter. Foto: dpa

Von Christoph Dernbach, dpa

Berlin. „Länger, dünner, leichter“ – die Botschaft von Apple-Chef Tim Cook bei der Vorstellung des neuen iPhone 5 war den meisten Apple-Fans schon seit geraumer Zeit bekannt. Umso erstaunlicher ist es, dass man beim ersten direkten Kontakt mit dem neuen Apple-Smartphone dann doch noch überrascht wird. Da das Gehäuse aus anodisiertem Aluminium und Glas einen sehr robusten Eindruck macht, erwartet man ein deutlich schwereres Gerät. Doch im Vergleich zum Vorgängermodell 4S hat das neue iPhone 5 20 Prozent an Gewicht abgespeckt und wiegt nur noch 112 Gramm, obwohl der Bildschirm spürbar gewachsen ist.

Das Display des iPhone 5 im spielfilmfreundlichen 16:9-Format zählt nun 1136 mal 640 Bildpunkte und wurde um 176 Bildschirmzeilen erweitert. Trotzdem kann man das Apple-Phone weiterhin mit einer Hand bedienen, weil der Daumen auch in Ecken des Displays reicht. Bei der Farbdarstellung hat Apple zugelegt und erreicht nun einen deutlich größeren Farbraum (sRGB), was für ein Smartphone beachtlich ist.

Prozessor fast doppelt so schnell

Angetrieben wird das iPhone 5 vom neuen Prozessor A6, der laut Apple doppelt so schnell sein soll wie der A5 im Vorgängermodell. Diese Aussage bestätigt sich im Praxistest weitestgehend. Für den Neustart braucht das neue iPhone nur noch 19 Sekunden (statt 29 Sekunden beim iPhone 4S). Alle Apps öffnen sich spürbar schneller. Und auch die Webseiten bauen sich flotter auf.

Obwohl in dem Apple-Chip nur zwei Prozessorenkerne stecken, kann die Leistung des iPhone 5 mit Quad-Core-Geräten wie dem Galaxy S3 mithalten. Das liegt auch daran, dass es den Apple-Ingenieuren gelungen ist, die Grafikleistung spürbar zu steigern. Auch der Hauptspeicher (RAM) wurde deutlich aufgestockt und vermutlich auf ein Gigabyte verdoppelt. Bei einem Modell mit 64 Gigabyte Gesamtspeicher bleiben netto noch gut 57 Gigabyte für Apps, Songs, Videos und andere Dokumente übrig.

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