Panorama 08.03.2013, 08:29 Uhr

Justin Bieber muss in eine Klinik

Der Popstar hat ein Konzert in London unterbrochen. 20 Minuten bekam er hinter der Bühne Sauerstoff. Nachher stieg er wieder auf die Bühne.

Beim Konzert von Justin Bieber gab es einen Zwischenfall: Der Popstar musste mit Atemproblemen von der Bühne gebracht werden. Foto: dpa

Beim Konzert von Justin Bieber gab es einen Zwischenfall: Der Popstar musste mit Atemproblemen von der Bühne gebracht werden. Foto: dpa

London/Berlin. Seine große Konzertreihe in London entwickelt sich für Justin Bieber immer mehr zum Desaster: Am Donnerstagabend musste der Teenie-Star einen Auftritt vor Zehntausenden Zuschauern in der O2-Arena unterbrechen, weil er nach Angaben seines Managers Atemprobleme hatte. „Justin bekommt wenig Luft. Er beklagt sich darüber schon seit Beginn des Konzerts. Er ist hinter der Bühne und wird behandelt“, erklärte Manager Scooter Braun den Fans, wie ein Video im Internet zeigte. Der kanadische Sänger habe sein Konzert nach 20 Minuten Pause fortgesetzt und sei nach dem Ende in eine Klinik gebracht worden, schrieb das US-Promiportal „TMZ.com“.

Bieber stellte ein Foto ins Netz, das ihn oben ohne und mit Kopfhörern in einem Bett zeigte, bestätigte einen Krankenhausaufenthalt aber zunächst nicht ausdrücklich. „Mir geht es besser. Danke an alle, die mich an diesem Abend begleitet haben. Die besten Fans der Welt. Wir versuchen herauszufinden, was passiert ist“, schrieb der Musiker bei Twitter.

Erst am Montag hatte Bieber seine jungen Fans und deren Eltern zum Auftakt der vier Abende umfassenden Konzertreihe in London verärgert, weil er fast zwei Stunden verspätet auftrat. Viele verpassten einen Großteil der Show, weil sie nach Hause mussten.

Fans glauben an Täuschung

Biebers Manager Braun betonte, der Arzt habe Bieber am Donnerstag eigentlich geraten, nicht mehr zurück auf die Bühne zu gehen. Dass er es trotzdem gemacht habe, zeige, wie sehr er seine Fans liebe, schrieb er bei Twitter: „Starker Junge. Stolze Nacht. Schon wieder zieht er die Show bis zum Ende durch. Er gibt alles. Echter Profi. Jetzt erhole Dich und ruhe Dich aus! Seltsamer Abend, aber stolz.“

Einige Fans warfen Bieber jedoch vor, der Anfall sei nur vorgetäuscht gewesen, um ihre Zuneigung zurückzugewinnen. „Justin Bieber war nicht krank. Das ist ein Werbetrick, um den Ärger über seine verspätete Show auszugleichen“, schrieb etwa einer bei Twitter. Der Star selber äußerte sich zunächst nicht zu den Vorwürfen, hatte aber Anfang der Woche vor allem den Medien vorgeworfen, oft in falschem Licht dargestellt und schlechtgeredet zu werden.

Superstar Bieber, eigentlich für sein Saubermann-Image bekannt, hat in den vergangenen Wochen häufiger wegen Drogengerüchten oder lange Partynächten Schlagzeilen gemacht. Sein Konzert-Marathon führt ihn vom 26. März an auch nach Deutschland, und zwar nach Stuttgart, München, Berlin, Hamburg, Frankfurt, Dortmund und Köln. (AP)

 

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