Panorama 28.07.2012, 15:00 Uhr

Sommer macht nur kurze Pause

Nach den Hitzerekorden in der vergangenen Woche gab es in der Nacht zum Samstag einen Temperatursturz und zum Teil heftige Gewitter, die sogar Glocken zum Läuten brachten. Doch Sonnenanbeter dürfen sich freuen: Bald wird es wieder wärmer.

In den vergangenen Tagen gab es Sonne satt. Nun macht der Sommer eine kurze Pause und ist laut Meteorologen Mitte nächster Woche wieder zurück. Foto: dpa

In den vergangenen Tagen gab es Sonne satt. Nun macht der Sommer eine kurze Pause und ist laut Meteorologen Mitte nächster Woche wieder zurück. Foto: dpa

Offenbach. Nach dem Temperatursturz in der Nacht zum Samstag bleibt es in Deutschland in den kommenden Tagen weiterhin vergleichsweise frisch. Tagsüber steigen die Werte kaum über 25 Grad, nachts kühlt es örtlich sogar auf 9 Grad ab, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag in Offenbach mitteilte. Doch der Sommer legt nur eine kurze Pause ein. „Wer jetzt bereits wieder der sommerlichen Hitze nachtrauert: Spätestens ab Mittwoch wird es wieder deutlich wärmer“, sagte eine Sprecherin vom DWD. Passt perfekt: Denn am Mittwoch haben die bayerischen Schüler ihren ersten Ferientag.

Bis dahin wechseln sich Wolken und Sonne ab. Vor allem im Südosten Deutschlands gibt es am Sonntag wieder kräftige Schauer und Gewitter. Am Montag erreichen die Temperaturen nur noch Werte zwischen 17 und 22 Grad. Am wärmsten wird es dabei noch zwischen Elbe und Oder. In der Nacht zum Dienstag regnet es dann schon deutlich weniger – mit den Temperaturen geht es wieder aufwärts.

Heftige Sommergewitter

Vor allem im Westen Deutschlands gab es in der Nacht zum Samstag heftige Sommergewitter mit Blitzschlag und Starkregen. In Fulda (Hessen) schlug ein Blitz in ein Wohnhaus ein und entfachte ein Feuer. Nach Angaben der Polizei entstand ein Schaden von rund 150.000 Euro. In Zierenberg bei Kassel brannte der Dachstuhl eines Hauses ebenfalls nach einem Blitzeinschlag ab. Menschen wurden in beiden Fällen nicht verletzt.

In Mietingen in Baden-Württemberg setzte ein Blitzschlag einen Bauernhof in Brand. Dabei entstand ein Schaden von mehreren hunderttausend Euro. Die Familie konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die meisten der etwa 30 Rinder im Stall wurden gerettet.

Auch in Nordrhein-Westfalen gab es vielerorts Gewitter mit teils unwetterartigen Regenfällen. Am heftigsten war rund um die Kleinstadt Kierspe im Sauerland gewesen, sagte Meteorologin Rebekka Krampitz. In der Nacht sei der Niederrhein besonders betroffen gewesen.

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