Beim Einheizen lebensgefährliche Verbrennungen erlitten
BERNRIED, LKR DEGGENDORF, 02.09.2012:
Am Sonntagmorgen, geg. 08.45 Uhr, erlitt ein 75jähriger Bewohner eines Hauses im Ortsteil Steinbühl beim Anheizen des Ofens lebensgefährliche Verbrennungen.
Der 75-Jährige begab sich in den Keller und legte im Holzofen des Hauses Holzscheite nach. Zur Beschleunigung des Brennvorgangs schüttete der Mann noch Öl nach. Die Ölzugabe erzeugte eine Stichflamme, die den überraschten Rentner in Brand setzte. Weitere Angehörige im Haus kamen dem Mann zu Hilfe und löschten den Brand. Der Rentner erlitt Verbrennungen 2. und 3. Grades und kam in ein örtliches Krankenhaus. Bis zum Abend verschlechterte sich der Gesundheitszustand des Patienten. Es besteht derzeit Lebensgefahr. Sein 52jähriger Sohn zog sich leichtere Brandverletzungen zu. Er musste zur Behandlung ebenfalls ins Krankenhaus. Seine Ehefrau und die Schwester des Schwerstverletzten wurden schließlich auch noch wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus verbracht.
Im Keller des Hauses entstand Sachschaden i.H.v. 15 000 bis 20 000 Euro, insbesondere durch Verrußung.
Die Kripo Straubing hat die Sachbearbeitung übernommen. Weitere Ermittlungen werden von der Kripo Deggendorf fortgeführt.
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Veröffentlicht am 02.09.2012 um 19.00 Uhr
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