Arbeit und Familie vereinen
Viele Amberger Unternehmen setzen auf ein familienfreundliches Konzept.
Amberg. Zahlreiche Unternehmen haben die Zeichen der Zeit erkannt: Um dem Fachkräftemangel vorzubauen und die Mitarbeiter zu binden, setzen immer mehr Firmen auf ein familienfreundliches Konzept. So auch etliche Betriebe aus Amberg. Die Veranstaltung „Familienorientierte Personalpolitik aus der Unternehmenspraxis“ in der Amberger AOK-Direktion war gut besucht.
IHK-Geschäftsstellenleiter Johann Schmalzl, Vertreter des Bündnisses für Familie und der Agentur für Arbeit sowie zahlreiche Interessierte, darunter auch einige Unternehmensleiter, ließen sich die interessanten Vorträge und die Diskussionsrunde nicht entgehen. Der AOK-Direktor Wolfgang Händlmeyer sieht die Zeichen der Zeit und sagt: „Der berufliche Nachwuchs wird weniger. Bis 2030 haben wir einen Rückgang um 30 Prozent.“ Außerdem werde der Stamm der Beschäftigten immer älter.
Was die Unternehmen für ihre Mitarbeiter tun, führten Günter Uhr von der AOK Amberg und Erich Weiß, Filialdirektor der Hypo-Vereinsbank Amberg aus. Deutlich wird – und das dürfte auch für andere Betriebe gelten – es wird auf flexible Arbeitszeit- und Arbeitsortgestaltung sowie Aus- und Fortbildungen gesetzt. Aber auch Kindermitbringtage und ein Kinderbetreuungsservice werden angeboten.
Für Weiß von der Hypo-Vereinsbank steht fest: „Der Mitarbeiter muss sich wohlfühlen. Er muss Spaß und Freude an der Arbeit haben.“


