Wirtschaft 28.10.2012, 20:51 Uhr

Die Kunst, bei den Kunden beliebt zu sein

Ambiente, Auswahl und Angestellte – der Regionalmanager Torsten Müller enthüllt die Erfolgsgeheimnisse der deutschen Drogeriemarktkette dm.

Ausblick auf das nächste Rekordjahr: Gebietsverantwortlicher Torsten Müller sieht für dm Expansionschancen auch in Ostbayern. Foto: Lex

Ausblick auf das nächste Rekordjahr: Gebietsverantwortlicher Torsten Müller sieht für dm Expansionschancen auch in Ostbayern. Foto: Lex

Von Roman Hiendlmaier, mz

Karlsruhe/Regensburg. Die Drogeriemarktkette dm hat gerade wieder eine Rekordbilanz vorgelegt. Ob Umsatz, Zahl der Filialen, oder Mitarbeiter, die Nummer eins der Branche eilt weiter von Superlativ zu Superlativ.

Bei den Erfolgsfaktoren genügt eine Frage an sich selbst: Kennt man jemanden, der dm nicht leiden kann? Wohl kaum. dm, das ist doch die Drogeriekette mit ihren großen, modernen Filialen, mit der großen Auswahl und den Verkäuferinnen, die zwar nicht en masse vorhanden, aber dafür freundlich und hilfsbereit sind...

Ein solcher subjektive Eindruck ist dabei durchaus repräsentativ: Kein Handelsunternehmen in Deutschland ist bei seinen Kunden so wohlgelitten, so häufig auf den Spitzenpositionen von Rankings vertreten. Auszeichnungen wie „Beliebtester Drogeriemarkt Deutschlands“ und „Händler des Jahres“ sind nur zwei Beispiele.

Hinter Erfolg steht harte Arbeit

Torsten Müller reagiert gelassen, wenn man ihn nach diesen Lobesarien fragt. Der Erfolg komme locker daher, „aber dahinter steckt viel harte Arbeit“, sagt der Gebietsverantwortliche für dm in Ostbayern. Das Unternehmen habe sich auf die Fahnen geschrieben, seine Kunden nicht nur zufrieden, sondern auch glücklich zu machen. Das bedeute einen enormen Aufwand, sagt Müller vor dem Eingang zur nagelneuen Filiale in den Regensburg Arcaden.

Bereits dort, beim Erblicken des gelb-roten dm-Logos, beginnt der Erfolg der mittlerweile bereits mehr als 1300 Filialen in Deutschland. Hell aber nicht grell, einladend, aber nicht plüschig will der Handelsriese auf Passanten wirken. Torsten Müller geht voraus in die Filiale. Linker Hand prangt an der Wand in breiten Lettern: „Hier bin ich Mensch, hier kauf ich ein.“ Klingt schwülstig, trifft aber den Kern der Philosophie. Darum steht der Slogan auch in allen Filialen an der gleichen Stelle. „Wir schauen, was Menschen wollen, und das machen wir dann auch“, sagt Müller.

 

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