Wissenschaft-Nachrichten 06.03.2012, 21:39 Uhr

Regensburger bilden Schneekristalle nach

Regensburger Mathematiker haben ein Rätsel der Wissenschaft gelöst. Sie haben das Wachstum von Schneekristallen simuliert.


        Einem internationalen Forscherteam aus Regensburg und London ist es nach eigenen Angaben gelungen, das Wachstum von Schneekristallen am Computer zu simulieren.

Einem internationalen Forscherteam aus Regensburg und London ist es nach eigenen Angaben gelungen, das Wachstum von Schneekristallen am Computer zu simulieren.

Regensburg. Das Wachstum von Schneekristallen hat ein Forscherteam aus Regensburg und London am Computer simuliert. Dies teilte die Universität Regensburg am Dienstag mit. Die Simulation ermögliche Einblicke, wie Schneekristalle theoretisch entstehen. Bislang hätten die komplexen Bedingungen, unter denen sich die unterschiedlichen Kristallarten bilden, der Wissenschaft Rätsel aufgegeben.

Den Mathematikern aus Regensburg und Wissenschaftlern des Imperial College in London gelang es, auf Basis physikalischer Grundgleichungen eine Vielzahl natürlicher Schneekristallformen nachzubilden. Die Form eines Schneekristalls lässt den Forschern zufolge Rückschlüsse auf die meteorologischen Bedingungen zu, unter denen sie entstanden.

Schneekristalle würden so zu „Briefen aus dem Himmel“, wie sie der japanische Physiker Ukichiro Nakaya genannt habe. Zudem spiele das Kristallwachstum in der Halbleitertechnologie, der Solarindustrie und beim Erstarren klassischer Werkstoffe eine wichtige Rolle, hieß es weiter.

 

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