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Donnerstag, 23. November 2017 10° 4

Gesellschaft

Abschied von Bhumibol: Thai-König wird eingeäschert

Viele Thailänder kannten nie einen anderen Monarchen als ihren König Bhumibol. Sein Tod vor einem Jahr löste große Trauer aus. Jetzt ist es Zeit für den endgültigen Abschied. Am Donnerstag werden Bhumibols sterbliche Überreste eingeäschert.

  • Der thailändische König Maha Vajiralongkorn Bodindradebayavarangkun (r.) bei der Übergabe des Königlichen Feuers an Thailands Premierminister Prayuth Chan-ocha. Foto: Bureau of the Royal Household
  • Geschmückte Elefanten und ihre Reiter bei einer Zeremonie zu Ehren des verstorbenen thailändischen Königs Bhumibol Adulyadej. Foto: str
  • Das riesige Krematorium für den vor einem Jahr gestorbenen thailändischen König Bhumibol Adulyadej. Foto: Sakchai Lalit
  • Der thailändische König Maha Vajiralongkorn Bodindradebayavarangkun (r.) bei der Übergabe des Königlichen Feuers an Thailands Premierminister Prayuth Chan-ocha. Foto: Bureau of the Royal Household
  • Thailand trägt schwarz: Porträts von Thailands König Bhumibol Adulyadej bei einer Trauerfeier in Bangkok. Foto: Sean Edison

Bangkok.In Thailand haben die fünftägigen Trauerfeiern für den vor einem Jahr verstorbenen König Bhumibol begonnen. Zum Auftakt sangen buddhistische Mönche im Großen Palast, der alten Königsresidenz in der Hauptstadt Bangkok.

Höhepunkt wird am Donnerstag die prunkvolle Einäscherung des Leichnams sein. Bhumibol war nach einer Regentschaft von sieben Jahrzehnten im vergangenen Oktober im Alter von 88 Jahren gestorben. Er war auch der am längsten regierende Monarch der Welt.

An der Zeremonie nahm auch der neue König Maha Vajiralongkorn teil, der einzige Sohn von Bhumibol und dessen Frau Sirikit. Der 65-Jährige kam in Begleitung zweier seiner Töchter in einem cremefarbenen Rolls Royce vorgefahren. Zur Erinnerung an seinen Vater zündete er Kerzen an. Dazu spielte ein Orchester die königliche Hymne. Zu der Feuerbestattung am Donnerstag werden Staatsgäste aus aller Welt erwartet. Deutschland wird vom ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff vertreten.

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