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Anna Thalbach: In Berlin regiert das „prollige Geprotze“

Wo ist es hin, das alte Berlin? „Komplett weg“, meint Anna Thalbach, die die rasante Veränderung der Hauptstadt beklagt.

Berlin.Schauspielerin Anna Thalbach (43) klagt über die Veränderungen in ihrer Heimatstadt Berlin. Das Berlin, in dem sie aufgewachsen ist, sei „komplett weg“, sagte Thalbach am Donnerstag im RBB-Inforadio.

Überall in Berlin regiere das „prollige Geprotze“, so Thalbach („Wir sind die Rosinskis“). „Das, was ich an Berlin geliebt habe, das Bescheidene, ist einfach nicht mehr da“, meinte die TV- und Filmdarstellerin.

„Also ich, wenn ich mit meinen Hunden draußen bin und vor der Zionskirche stehe, dann denke ich: Keiner von den Menschen, die davor gestanden haben, vor der Zionskirche, um für die Freiheit dieser Stadt zu kämpfen, dürfen noch da wohnen. Sind alle rausgeekelt worden.“

Thalbach kritisierte die Berliner Politik. Die habe es versäumt, die alteingesessenen Bürger besser vor Verdrängung zu schützen. „Es soll ja wachsen, aber ohne das Alte komplett abzuroden: Jetzt sind wir da. Platz da. Wir haben mehr Geld. Also das kann's nicht sein. Das finde ich nicht okay, und das nehme ich Berlin auch übel.“

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