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Panorama
Samstag, 25. November 2017 4

Wissenschaft

Bild von gewildertem Nashorn ist Wildlife-Foto des Jahres

Sie werden gejagt, weil ihr pulverisiertes Horn in Asien immer als potenzsteigernd gilt. Brent Stirtons Foto eines toten Nashorns wurde jetzt als Wildlife-Fotografie des Jahres 2017 ausgezeichnet, weil es eine tragische Szene „beinahe majestätisch“ darstellt.

  • Südafrikanische Tierschützer setzen einem betäubten Nashorn in einer schmerzlosen Prozedur einen Peilsender ein. Foto: Kristin Palitza
  • Gedenkstein für "Shemsha" in einem Schutzgebiet in Kenia. Foto: Dai Kurokawa
  • Training der Wildhüter: Kaum erkennbar liegen Elliot Moseselane und sein Hund auf der Lauer. Foto: Kim Ludbrook
  • Ranger in Kenia: Trotz aller Anstrengungen dezimieren Wilderer die Nashornbestände immer weiter. Foto: Dai Kurokawa
  • Gerettet: Tierschützer schieben ein weißes Nashorn zu einem Transporter, um es aus Südafrika nach Botswana zu verfrachten. Foto: Kristin Palitza
  • Südafrikanische Tierschützer setzen einem betäubten Nashorn in einer schmerzlosen Prozedur einen Peilsender ein. Foto: Kristin Palitza

London.Das Bild eines gewilderten Spitzmaulnashorns mit abgehackten Hörnern ist zur Wildlife-Fotografie des Jahres 2017 gekürt worden. Fotograf Brent Stirton erhielt dafür am Dienstagabend im Londoner Natural History Museum den „Wildlife Photographer of the Year Award“.

Der Preis gilt als eine der renommiertesten Auszeichnungen für Naturfotografie. In der Begründung der Jury hieß es, Stirton habe die tragische Szene „beinahe majestätisch“ dargestellt. Das Foto sei „symbolhaft für eines der verschwenderischsten, grausamsten und unnötigsten Verbrechen an der Natur“. Die Aufnahme stammt aus einem Wildreservat in Südafrika.

Profis und Amateure aus 92 Ländern hatten sich mit beinahe 50 000 Beiträgen um die Auszeichnung beworben. Das Bild des Nashorns wird von Freitag an zusammen mit 99 weiteren Fotografien in einer Ausstellung in dem Museum in London zu sehen sein. Der Jugendpreis „Wildlife Photographer of the Year 2017“ ging an Daniel Nelson für sein Porträt eines Flachlandgorillas aus der Republik Kongo.

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