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Freitag, 22. September 2017 21° 2

Wetter

Erster Herbststurm trifft Deutschland

Laut Wetterdienst ist der erste Sturm in diesem Herbst früh dran. Mit Orkanstärke fegt „Sebastian“ über die Nordseeküste.

Auf der Strandpromenade auf Norderney geht es stürmisch zu. Foto: Volker Bartels

Offenbach.Der erste Herbststurm der Saison hat Deutschland erreicht. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt an der deutschen Nordseeküste vor einzelnen Orkanböen mit bis zu 120 Stundenkilometern.

Auch im Binnenland soll es im Laufe des Tages kräftig wehen, die Meteorologen rechnen auf exponierten Mittelgebirgsgipfeln mit Böen bis rund 110 Stundenkilometern. „Der erste Sturm in diesem Herbst ist vergleichsweise früh dran“, sagte ein DWD-Meteorologe in Offenbach.

Böen mit bis zu 110 Stundenkilometern

Die Experten warnten in Norddeutschland vor umstürzenden Bäumen und herumfliegenden Dachziegeln durch das Tief „Sebastian“. Nach Angaben des DWD sind neben Hamburg und Schleswig-Holstein besonders Niedersachsen und Bremen betroffen. Auch an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns seien Böen mit bis zu 110 Stundenkilometern nicht ausgeschlossen. Am stärksten wird der Wind den Prognosen zufolge gegen Mittag und Nachmittag. Am wenigsten stürmisch wird es laut Vorhersage im Süden des Landes.

Auch in der Region Regensburg warnt der Wetterdienst vor Böen!

Wegen erwarteter Orkanböen an der Nordseeküste in Niedersachsen fielen am Vormittag die ersten Fähren zu den ostfriesischen Inseln aus. Zwischen Wangerooge und Harlesiel fuhr am Morgen nur jeweils ein Schiff. „Alle anderen Fähren fallen aus“, teilte die Deutsche Bahn mit, die die Fährverbindung betreibt. Der DWD erwartet bis zu sieben Meter hohe Wellen in der Deutschen Bucht.

„Wir werden so lange fahren, wie es möglich ist“, sagte eine Sprecherin der Reederei Norden-Frisia, die die Fährverbindungen nach Norderney und Juist betreibt. Ab Mittag könne es aber zu Ausfällen kommen. Auch die Fährverbindung Hamburg-Helgoland über Cuxhaven fällt aus, wie der Betreiber bekanntgab. „Das Wetter ist zu extrem“, sagte eine Sprecherin.

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