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Mittwoch, 17. Januar 2018 7

Wetter

In Griechenland: Frau stirbt im Schnee

Weite Teile des Landes liegen unter einer weißen Decke. Eine 80-Jährige wurde tot in der Nähe ihres Hauses entdeckt.

Eine Schneedecke auf der Akropolis: Weite Teile Griechenlands haben starke Schneefälle in eine Winterlandschaft verwandelt. Foto: Christian Böhmer/dpa

Athen.Starke Schneefälle haben weite Teile Nord- und Mittelgriechenlands in eine Winterlandschaft verwandelt und ein Menschenleben gefordert. Wie das Staatsfernsehen (ERT) am Samstag berichtete, wurde im Norden der Halbinsel Peloponnes eine 80 Jahre alte Frau tot unter dem Schnee in der Nähe ihres Hauses gefunden. Sie sei in der Nacht gestolpert und habe nicht mehr aufstehen können. „Sie ist allen Anzeichen nach erfroren“, sagte ein Polizist im Staatsradio.

Bei Sturm ist zudem ein Kleinfrachter nahe der Insel Mykonos auf Grund gelaufen. Die Küstenwache konnte die zwölf Besatzungsmitglieder unter schwierigsten Bedingungen bei Windstärke 10 retten, teilte die Hafenpolizei mit.

Hunderte Autofahrer mussten die ganze Nacht zum Samstag in einem riesigen Stau rund 100 Kilometer nördlich von Athen ausharren. Mehrere Lastwagen waren auf dieser wichtigen Nord-Süd-Achse auf vereister Fahrbahn steckengeblieben. Das Problem wurde erst am frühen Samstagmorgen behoben, auch dann floss der Verkehr nur zäh.

Lkw dürfen auf Autobahnen nicht mehr fahren

„Wir wollten in unserem Dorf in Nordgriechenland Weihnachten feiern und saßen hier mitten auf der Autobahn mehr als sechs Stunden lang fest“, sagte ein Fahrer im griechischen Rundfunk. Die Verkehrspolizei verhängte ein Fahrverbot für Lastwagen auf den Autobahnen für die nächsten 48 Stunden. Viele Landstraßen in Mittelgriechenland waren am Samstag nur mit Schneeketten befahrbar.

Probleme gab es auch im Flugverkehr. Wegen Sturms mussten zwei Flüge aus Brüssel und Lissabon auf der Insel Kos landen. Auch der Inlandsverkehr war beeinträchtigt. Die Chance auf weiße Weihnachten steht nach Prognosen von Meteorologen für die hügeligen und gebirgigen Regionen in der Mitte und im Norden des Landes gut. Deutschland dagegen steuert auf warme Weihnachten zu, beim Temperaturen von um die zwölf Grad.

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