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Iris Berben: Ich war immer eine Selbstverdienerin

Emanzipation bekam Iris Berben von ihrer Mutter vorgelebt. Ihre Unabhängigkeit ist ihr besonders wichtig.

Iris Berben hat immer schon ein selbstbetimmtes Leben geführt. Foto: Ursula Düren

Berlin.Die Schauspielerin Iris Berben (67) legt nach eigenen Worten viel Wert auf finanzielle Unabhängigkeit. „Ich war immer eine Selbstverdienerin und habe für mein Kind und mich gesorgt“, sagte Berben der „Bild“-Zeitung.

„Meine Mutter hat mir so viel selbstbestimmtes Leben vorgelebt, dass ich Emanzipation nicht mehr lernen musste.“ Sie kenne und wolle es auch nicht anders haben, so Berben. Finanzielle Unabhängigkeit gebe ihr ein Gefühl von Freiheit.

Dafür plagen Berben jedoch andere Sorgen. „Gute Rollen für ältere Schauspielerinnen waren einfach lange Zeit nicht vorhanden. Frauen ab 40 waren Muttchen, die als geschiedene Frau mit herunterhängenden Mundwinkeln durchs Bild laufen durften“, erklärte die 67-Jährige. Glücklicherweise habe sich da schon etwas verändert. Ihr sei aber auch schon häufiger die Rolle als Großmutter angeboten worden.

Seit Donnerstag ist Berben im Kino an der Seite von Katja Riemann und Emilia Schüle in der Komödie „High Society - Gegensätze ziehen sich an“ zu sehen.

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