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Panorama
Dienstag, 26. September 2017 19° 5

Kriminalität

Polizei sucht nach Mord in Hamburg nach Zeugen

Ein Mann wird in Hamburg in einem Treppenhaus erschossen. Eine Mordkommission ermittelt. Viele Fragen sind noch offen.

  • 3D-Scanner im Einsatz. Foto: Daniel Bockwoldt
  • Ermittler sichern Spuren am Tatort. Foto: Daniel Bockwoldt
  • 3D-Scanner im Einsatz. Foto: Daniel Bockwoldt

Hamburg.Nach dem tödlichen Schuss auf einen Mann in Hamburg-Eppendorf sind die Täter weiter auf der Flucht. Es habe sich noch keine heiße Spur ergeben, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Der Mann war am frühen Sonntagmorgen im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses erschossen worden.

Seine Identität war zunächst unklar, er stamme vermutlich aus Süd-Ost-Europa, wie es weiter hieß. Der Leichnam wurde zur Obduktion ins Institut für Rechtsmedizin gebracht.

Nach ersten Erkenntnissen trafen vier Männer gegen 4.30 Uhr in dem Treppenhaus des Hauses aufeinander. Das Opfer war nach Polizeiangaben in Begleitung eines Bekannten, die mutmaßlichen Täter waren zu zweit unterwegs. Bei dem Treffen habe einer der beiden Verdächtigen einen tödlichen Schuss auf den Mann abgegeben, teilte die Polizei weiter mit.

Anschließend seien die beiden Angreifer aus dem Gebäude gelaufen und in eine unbekannte Richtung geflohen. Der angeschossene Mann sei vergeblich von den alarmierten Einsatzkräften reanimiert worden, er starb kurze Zeit später im Krankenhaus. Der Bekannte des Opfers blieb nach Polizeiangaben unverletzt. Seine Vernehmung stehe noch bevor. Weil er kein Deutsch spreche, müsse ein Dolmetscher hinzugezogen werden.

Nach Angaben der Polizei waren weder das Opfer noch sein Begleiter in dem Mehrfamilienhaus gemeldet. Das schließe jedoch nicht aus, dass sie dort nicht trotzdem gewohnt haben, sagte der Sprecher. Die Motive für die Tat waren zunächst unklar. Die Polizei sucht nach Zeugen. Eine Mordkommission ermittelt. Zuvor hatte der Hörfunksender „NDR 90,3“ über Details zu dem Fall berichtet.

Ermittler sicherten am Sonntagvormittag Spuren am Tatort. Dabei war auch ein 3D-Scanner im Einsatz. Ob die Tatwaffe sicher gestellt wurde, konnte zunächst nicht bestätigt werden. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein kombiniertes Wohn- und Geschäftshaus.

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