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Panorama
Samstag, 19. August 2017 22° 6

Unglück

Schwere Unwetter in Caorle und Jesolo

Stürme, Hagel und starke Regenschauer richteten in Norditalien größere Schäden an. Mehrere Menschen mussten ins Krankenhaus.

Eine Frau geht auf dem Campingplatz Sant Angelo Village in Cavallino bei Venedig an umgestürzten Bäumen vorbei. Foto: Michael Krämer

Rom.Bei Unwettern über Norditalien sind mehrere Menschen verletzt worden. Im äußersten Nordosten brach am Donnerstagabend außerdem das Stromnetz zusammen, laut dem Versorger e-distribuzione waren 70 000 Kunden in der Region Friaul-Julisch Venetien betroffen.

Verschont blieben auch die Bahnstrecken nicht: Einige Züge hatten laut Nachrichtenagentur Ansa mehrere Stunden Verspätung.

Chaos am Campingplatz

Eine Frau wurde am Nachmittag in Cavallino-Treporti bei Venedig von einem umstürzenden Baum schwer verletzt, wie Ansa berichtete. Sie kam mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus. Um die 50 Menschen hätten sich an die Unfallstationen der Krankenhäuser gewandt, nachdem die Orte Caorle, Jesolo und San Michele al Tagliamento und Portogruaro an der Adriaküste von einer Windhose getroffen worden waren. Sie seien von umherfliegenden Gegenstände leicht verletzt worden. Laut „Focus“ waren auch Deutsche betroffen. Die Meldung über einen Vermissten auf der Insel Albarella war laut der Zeitung „La Repubblica“ Fehlalarm.

Lesen Sie mehr: Gewitter, Erdrutsche, Waldbrände und Hitze machen den Menschen in Europa zu schaffen. Vielerorts ist keine Besserung in Sicht.

Durch das Unwetter entwurzelten mehrere Bäume. Foto: Jesse Bönniger

Der Zivilschutz hatte vor Gewittern, Regenschauern und Hagel sowie starkem Wind in mehreren Regionen im Norden des Landes gewarnt. Stürmen sollte es auch auf Sardinien, in der Toskana wurde mit Gewittern gerechnet. Am vergangenen Wochenende wahren mehrere Menschen bei schweren Unwettern in Norditalien gestorben.

Eine Bildergalerie mit einigen Eindrücken finden Sie hier:

Unwetter wüten in Caorle und Jesolo

In südlichen Landesteilen fiel dagegen kein Tropfen vom Himmel: Die Hitze hielt an und damit auch die Waldbrandgefahr. Die Feuerwehr rückte wieder zu zahlreichen Einsätzen aus. Etwa 45 Mal wurden beim Zivilschutz Löschflugzeuge angefordert, darunter im Latium, wo sich auch die Hauptstadt Rom befindet, auf Sizilien und in Kalabrien.

Lesen Sie mehr: Kürzlich wütteten auch mehrere Unwetter über Ostbayern. Im Bahn- und Straßenverkehr kam es zu Behinderungen. In Postbauer-Heng wurden mehrere Keller und eine Straße überflutet.

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