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Panorama
Samstag, 18. November 2017 5

Theater

„Tosca“ hält Oscar Ortega Sánchez auf Trab

In der Inszenierung von „Glut. Siegfried von Arabien“ steht der Schauspieler als Polizeichef auf der Bühne. Privat versucht er sich als Pferdeflüsterer.

Der Schauspieler Oscar Ortega Sánchez steht derzeit bei den Nibelungen-Festspielen in Worms auf der Bühne. Foto: Uwe Anspach

Worms.Schauspieler Oscar Ortega Sánchez, Ensemblemitglied bei den Wormser Nibelungen-Festspielen, hat in seiner Freizeit öfter mit einem pubertären Mini-Muli zu tun.

„Tosca“ heißt die eineinhalb Jahre alte Kreuzung aus Esel und Minishetty-Stute, die auf einem Reiterhof in Berlin zu Hause ist und zwei- bis dreimal pro Woche Besuch von dem 55-Jährigen bekommt.

Gezeugt wurde das braungescheckte Muli-Mädchen von einem Eselvater und einer Minishetty-Mutter, wie Sánchez erzählt. „Eines Tages lag so eine kleine Wurst in der Wiese, und niemand wusste, wo die herkam, und dann musste man jemanden finden, der dafür die Verantwortung übernimmt, sprich: das Futter bezahlt. Und dann habe ich gesagt: ok, ich mache das. Und ich habe es nicht bereut.“

„Tosca“ habe er sie genannt, weil der Esel-Vater den Namen des Sängers Pavarotti getragen habe und dessen Lieblingsoper „Tosca“ gewesen sei. „Und abgesehen davon passen Tosca und Oscar gar nicht so schlecht zusammen.“ Inzwischen sei „Tosca“ mitten in der Pubertät „Und man weiß ja, dass Esel oder Mulis zur Sturheit tendieren. Man kann sich vorstellen, dass es in der Pubertät noch schlimmer ist.“

Zum Reiten ist das Tier zu klein. Sánchez hat etwas anderes mit ihm vor. „Mein langfristiger Plan ist es, der Tosca beizubringen, wie man eine Kutsche zieht und dann mit ihr in Brandenburg herumzufahren.“

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