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Klaus Kinski behält Stern in Berlin

Der Stern des Schauspielers bleibt im Berliner Asphalt – trotz der Missbrauchsvorwürfe seiner Tochter. Allerdings soll er umgestaltet werden.

Der Schauspieler Klaus Kinski hat einen Stern auf dem „Boulevard der Stars“ in Berlin. Foto: dpa

Berlin. Der Schauspieler Klaus Kinski wird trotz der Missbrauchsvorwürfe seiner Tochter weiter mit einem Stern im Berliner Asphalt geehrt. Allerdings soll Kinskis Stern auf dem „Boulevard der Stars“ so umgestaltet werden, dass künftig auch die Vorwürfe der Tochter Pola Kinski thematisiert werden, teilte die Jury am Dienstag in Berlin mit. Architekten seien um entsprechende Vorschläge gebeten worden.

„Pola Kinskis tief berührende Schilderung gehört unablöslich zu dem Stern für Klaus Kinski – der damit eine andere Dimension bekommen hat“, hieß es in der gemeinsamen Erklärung der Jury. Durch die Vorwürfe habe sich die Sichtweise auf Kinski „nachhaltig verändert“. Die Jury hatte Klaus Kinski 2011 einen Stern im Asphalt am Potsdamer Platz zuerkannt, wo viele andere Filmschaffende ebenfalls geehrt werden.

Pola Kinski wirft ihrem 1991 verstorbenen Vater vor, sie von ihrem fünften bis 19. Lebensjahr sexuell missbraucht zu haben. Die 61-Jährige war im Januar mit diesen Vorwürfen an die Öffentlichkeit gegangen; sie hat dazu ein Buch veröffentlicht. (afp)

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