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Magazinserie Nr. 7
Sonntag, 21. Januar 2018 5

nr. sieben

Unsere Plätzchen von nah und fern

Alle Jahre wieder: MZ-Mitarbeiter backen sieben Sorten und erzählen sieben Geschichten rund um die Weihnachtsbäckerei.

Erinnerungsstücke: Der Geschmack eines Plätzchens verbindet sich immer mit dem Ort, an dem es einem besonders gut geschmeckt hat. Foto: Gabi Schönberger

Regensburg.Augen zu, Mund auf, Plätzchen rein – mh, das schmeckt nach Nikolausabend beim Bruder, nach Advent in New York oder Kaffeeklatsch mit Freunden, zaubert einen orientalischen Gewürzbasar auf den Gaumen, holt eine Reise nach Schottland auf die Zunge, versetzt zurück in Omas gute Stube, erinnert an das Wochenende in Linz und an die Freude, als das alte Rezeptheft plötzlich wieder auftauchte. Sieben Plätzchenbäckerinnen und -bäcker aus der MZ verraten, welche besonderen Orte und Geschichten sie mit ihren Rezepten verbinden. Vom Whiskyplätzchen über Spitzbuben, Schokowürfel und Linzer Streifen, jüdischen Rugalach und feinen Glühweinschnitten bis hin zum Nougattaler ist für jeden Geschmack etwas dabei. Man muss kein Profi sein, um Freude am Backen zu haben. Die Rezepte sind leicht bis mittelleicht nachzubacken. Deshalb eignen sie sich auch für Kurzentschlossene.

Hochprozentig: Whiskyplätzchen von Kathrin Wieland Foto: Gabi Schönberger

Schottische Whiskyplätzchen

Kathrin Wieland, Redakteurin in der Online-Redaktion, holt Schottland nach Hause. Ihre Whiskyplätzchen hinterlassen ein himmlisches Aroma nach Gewürzen – und Whisky. Von der Form her erinnern sie ein wenig an amerikanische Cookies. Daher werden sie auf dem Plätzchenteller vielleicht nicht als die Augenweide hervorstechen, sondern eher als Gaumenfreude. Sie schmecken sehr lecker und sind ganz einfach zuzubereiten. Hier geht’s zum Rezept!

Kinderliebling: Nougattaler mit Nutella von Elli Folger Foto: Gabi Schönberger

Nougattaler

Elli Folger, Kundenberaterin am Empfangsdesk der Mittelbayerischen, backt seit 20 Jahren mit drei Freundinnen reihum in der jeweiligen Küche. Jede bringt dabei einen Teig mit und am Ende wird das Weihnachtsgebäck untereinander aufgeteilt – das sorgt für Vielfalt auf den Plätzchentellern. Die Nougattaler sind bei den Kindern besonders beliebt. Sie ziehen sich wie eine roter Faden durch diese Backtradition. Hier geht’s zum Rezept!

Omas Beste: Spitzbuben von Philipp Froschhammer Foto: Gabi Schönberger

Spitzbuben

Philipp Froschhammer sorgt ab jetzt selbst für den Spitzbuben-Nachschub in der Vorweihnachtszeit. Der Regensburger absolviert eine Work & Study-Ausbildung in der Redaktion der Mittelbayerischen und hat daher eigentlich wenig Zeit zum Backen. Aber nachdem seine Oma ihm zeigte, wie einfach es eigentlich geht, sind die mit Marmelade gefüllten Plätzchen kein Problem für ihn. Hier geht’s zum Rezept!

Angeberplätzchen: Die jüdischen Rugalach von Andrea Fiedler sehen viel aufwendiger aus, als sie sind. Foto: Gabi Schönberger

Rugalach

Andrea Fiedler, stellvertretende Redaktionsleiterin Regensburg, hat heuer zum ersten Mal Rugalach gebacken. Das jüdische Gebäck ist in New York der absolute Renner. Es gelang auf Anhieb und gehört nun zu ihrem alljährlichen Backprogramm. Bei überschaubarem Aufwand sind die Hörnchen ein richtiger Hingucker. Das Gebäck lässt sich mit allerhand Süßem füllen. Diese Variante ist mit Aprikosen und Mandeln. Hier geht’s zum Rezept!

Kulturbotschafter: Die Linzer Streifen von Monika Pöllmann stehen ganz in der Tradition der berühmten Torte. Foto: Gabi Schönberger

Linzer Streifen

Monika Pöllmann, Sekretärin in der Lokalredaktion Kelheim, entdeckt Linz nicht nur bei Besuchen immer wieder neu – sondern auch mit jedem Bissen von ihren wunderbaren Linzer Streifen. Wer in Linz ist, findet sie, kommt an einer Spezialität nicht vorbei: an der traditionsreichen Linzer Torte. Und wer weiß, wie gut Monika Pöllmann backen kann, kommt sicher nicht an ihren Plätzchen vorbei. Hier geht’s zum Rezept!

Schokoladig: Gisela Auburger muss ihre Schokowürfel oft mehrmals nachbacken. Bis sie schaut, sind sie schon wieder weg. Foto: Gabi Schönberger

Schokowürfel

Gisela Auburgers Plätzchen sind legendär – und alle in einem kleinen, handgeschriebenen Heft daheim. Doch das war plötzlich weg – und damit auch das Rezept für die wunderbaren Schokowürfel. Gut, dass die Kundenberaterin vom Empfangsdesk der MZ ihr Rezeptbüchlein wieder gefunden hat. In einem Jahr hat sie einmal 23 Sorten gebacken, heuer werden es wohl neun werden, verrät sie – darunter die Schokowürfel. Hier geht’s zum Rezept!

Weihnachtlich: Lissi Knipl-Zörkler bringt ihre Freunde und Verwandten mit Glühweinschnitten in Adventsstimmung. Foto: Gabi Schönberger

Glühweinschnitten

Lissi Knipl-Zörkler genießt die traditionellen Treffen am Nikolausabend bei ihrem Bruder, der diese Zusammenkommen jedes Jahr aufwendig gestaltet. Der Garten ist dekoriert wie ein kleiner Weihnachtsmarkt. Alle Jahre wieder kommt auch der Nikolaus – doch einmal war er dabei sehr beschwingt... Darüber amüsiert sich die Grafikerin in der MZ-Redaktion heute noch bei Glühweinschnitten und Punsch. Hier geht’s zum Rezept!

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