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Zelten
Dienstag, 26. September 2017 21° 2

Anleitung

Ein Zuhause in der Natur

Wie stellt man ein Zelt auf und was braucht man dazu? Wir erklären es am Beispiel eines Kuppelzeltes.
Von Sophija Savtchouk

Regensburg.Eine der wichtigsten Fähigkeiten für das Überleben in der Wildnis ist das Aufbauen eines Zelts. Wie finde ich einen guten Platz zum Übernachten? Woraus besteht ein Zelt? Und wie baut man es eigentlich am besten und schnellsten auf?

Für ein Wanderabenteuer braucht man nicht viel. Einen schönen Fleck in der Natur, einen gut gefüllten Rucksack, deine besten Freunde, gute Laune, und natürlich darf man das Zelt nicht vergessen! Los geht’s! Wenn der Tag seinem Ende entgegengeht, ist es allerhöchste Zeit, das Zelt aufzustellen.

Als Erstes musst du eine gute Stelle für dein Zelt zu finden. Hier sind die wichtigsten Prüfsteine: eine ebene Fläche ohne Zweige und Steine, nicht zu nah an Bäumen, Gewässern und dem Lagerfeuer. Stimmt alles? Passt!

Je nach Modell können Zelte unterschiedliche Bestandteile haben, aber Zeltplane und Stangen sind immer dabei. Bei Kuppelzelten – so eines beschreiben wir hier – sind die Stangen biegsam und miteinander verbunden. Außerdem brauchst du Metallheringe, um das Zelt am Boden zu befestigen.

Der erste Schritt ist, das Innenzelt auszubreiten, und zwar so, dass die Unterseite auf dem Boden liegt. Als Nächstes nimm die Stangen und stecke sie nach Anleitung zusammen. Bei Zwei- oder Drei-Mann-Zelten hast du meist zwei lange Stangen. Finde nun die Lochöse an einer Ecke des Zeltes, ziehe eine Stange durch und weiter über die Schlingen am Zelt, bis das Stangenende an der gegenüberliegenden Ecke des Zeltes herausragt. Wiederhole den Vorgang mit der zweiten Stange, sodass sie sich in X-Form überschneiden. Binde die Stangen oben, wo sie sich kreuzen mit einer Schleife zusammen. Stecke die vier Stangenenden in die kleinen Öffnungen an jeder Ecke des Zeltes, damit es seine Gestalt annehmen kann und hebe es hoch. Das ist nicht so leicht, wie es vielleicht scheint, deshalb bitte gerne deine Freunde um Hilfe.

Jetzt ist dein Zelt fast fertig. Bedeckt sich der Himmel mit Wolken und schaut es nach Regen aus? Ziehe die Regenhülle über das Zelt! Und wenn du nicht willst, dass dein Dach überm Kopf wegfliegt, während du am Feuer deinen Eintopf kochst, solltest du es befestigen. Dafür brauchst du Metallheringe. Stecke sie in den Boden, eventuell musst du mit einem Gummihammer oder einem Stein nachhelfen. Hake die Schnüre der Regenhülle, die am Ende mit einer Schlaufe versehen sind, in die Heringe ein.

Das war’s schon! Nun kannst du die häusliche Gemütlichkeit in der freien Natur genießen.

Das ist beim Aufbauen wichtig:

Was man wissen muss

  • Schutz:

    Das Nylonzelt kann „atmen“, damit es innen nicht stickig wird. Es hält Regen, Wind und Insekten ab.

  • Aufbau:

    Die Heringe sehen wie Häkchen aus Metall aus – und auch wenn sie so heißen, sind sie keine Fische. An ihnen wird das Zelt gespannt.

  • Optik:

    Die Stangen sind das Skelett des Zeltes. Manche sind mit elastischen Zugseilen verbunden.

Alles rund um das Zelt lesen Sie hier.

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