mz_logo

Politik
Samstag, 16. Dezember 2017 6

Migration

Lafontaine fordert eine Obergrenze

Der saarländische Linksfraktionschef drängt seine Partei zu einem Kurswechsel in Richtung Begrenzung der Zuwanderung.

Oskar Lafontaine plädiert für einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik der Linken. Foto: Jan Woitas

Saarbrücken.„Da eine Gesellschaft ebenso wie jeder einzelne Mensch nur in begrenztem Umfang helfen kann, kommt auch die Linke an einer Begrenzung und Steuerung der Zuwanderung nicht vorbei“, sagte Oskar Lafontaine den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Samstag).

„Die Aufnahme von politisch Verfolgten und Kriegsflüchtlingen ist eine moralische Verpflichtung“, sagte er weiter, fügte aber mit Blick auf entsprechende Vorstellungen in seiner Partei hinzu: „Bleiberecht und 1050 Euro für alle, die zu uns kommen, sind wirklichkeitsfremd.“ Hinzu komme, dass „offene Grenzen für alle Menschen, alle Waren und jedes Geld“ dazu führten, „dass die Wirtschaft in den unterentwickelten Ländern Schaden nimmt“.

Die Obergrenze für Flüchtlinge, die die CSU fordert, ist einer der Kernpunkte bei den Jamaika-Verhandlungen. Die CSU hat sich die Messlatte für einen Verhandlungserfolg mit der vermeintlich alternativlosen Obergrenze selbst sehr hoch gelegt:

Hier eine Analyse von Christine Schröpf.

Hier geht es zur Politik.


Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht