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Bundestagswahl 2017
Freitag, 19. Januar 2018 3

Analyse

Treue Anhänger der Abgeordneten

Holmeier und Schieder kommen in Tiefenbach auf fast die gleichen Zahlen wie 2013.

Eine Analyse der Wahlergebnisse in Tiefenbach zeigt erstaunliches.Foto: BE-Archiv

Tiefenbach.Karl Holmeier und Marianne Schieder haben im Gemeindebereich von Tiefenbach offensichtlich ihre treuen Anhänger. Kam der CSU-Kandidat bei der Bundestagswahl vor vier Jahren auf 754 Stimmen, so war es am Sonntag mit 753 nur eine weniger. Die SPD-Bewerberin schaffte mit 248 Voten sogar exakt das gleiche Ergebnis wie 2013. Bei den Zweit-Stimmen verlor die CSU jedoch deutlich und sank von 715 Stimmen auf 605, die SPD blieb mit 184 (2013: 183) fast unverändert. Gravierend zu legte die AfD: Konnten sie 2013 noch 25 Bürger für die Partei begeistern, waren es am Sonntag 195.

Erfreulich die Wahlbeteiligung in der nördlichsten Gemeinde des Landkreises. Lag sie 2013 noch bei 73,35 Prozent waren es diesmal stolze 82,53 Prozent. Von den insgesamt 1597 Wahlberechtigten gaben 1318 ihre Stimme ab. 499 davon nutzten die Möglichkeit der Briefwahl. Wie eingangs erwähnt, blieb der CSU-Bewerber Karl Holmeier mit 753 Voten (57,92 Prozent - 2013: 754/63,95 Prozent) Stimmenkrösus, Marianne Schieder kam erneut auf 248 Stimmen (19,08 Prozent - 2013: 21,03 Prozent) und Rang drei belegte Frank Aumeier von den Freien Wähler mit 115 Stimmen (8,85 Prozent).

Vor vier Jahren konnte die CSU mit 715 Zweitstimmen noch 60,75 Prozent der Voten für sich einheimsen, jetzt waren es nur noch 46,29 Prozent der Gesamtstimmen. Dahinter rangiert die AfD mit 195 Stimmen (14,92 Prozent). Die SPD sank von 15,63 Prozent auf 14,00 Prozent. Die Freien Wähler liegen bei (75 Stimmen/5,74 Prozent), die FDP (71 Stimmen/5,43 Prozent), die Linke (60 Stimmen/4,59 Prozent) und die Grünen (52 Stimmen/3,98 Prozent).

Wie bereits erwähnt, machten 499 Bürger ihre Kreuzchen per Briefwahl: Davon 299 (2013: 288) bei Karl Holmeier (CSU), 83 (71) bei Marianne Schieder (SPD), 48 bei Frank Aumeier (Freie Wähler), 21 bei Marius Josef Brey (Die Linke), 13 bei Ines Tegtmeier (FDP), 9 bei Tina Winklmann (Grüne), 8 bei Dr. Stefan Scheingraber (ÖDP).

Die Spitzenreiter in den einzelnen Wahllokalen: FFW-Haus Tiefenbach (435 Wähler): Holmeier 249 (2013: 263), Schieder 78 (76), Aumeier 31; Hannesried (88 Wähler): Holmeier 45 (51), Schieder 18 (16), Aumeier 10; Irlach (99 Wähler): Holmeier 62 (58), Schieder 10 (18), Aumeier 10; Katzelsried (81): Holmeier 53 (52), Schieder 8 (9), Aumeier 9; Schönau (116 Wähler): Schieder 51 (58), Holmeier 45 (42), Aumeier 7.

Noch kurz ein Blick auf die Spitzenreiter bei den Zweitstimmen im Vergleich zu 2013: Briefwahl: CSU 231 (260), SPD 66 (56), AfD 73 (10); FFW Haus Tiefenbach: CSU 184 (229), SPD 64 (76), AfD 71 (12); Hannesried: CSU 41 (49), SPD 12 (11), AfD 12 (2); Irlach: CSU 53 (60), AfD 15 (0), SPD 7 (7); Katzelsried: CSU 44 (52), FDP 10 (2), SPD 9 (5), AfD 9 (0); Schönau: CSU 52 (65), SPD 25 (29), AfD 15 (3). (wpa)

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