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Politik Oberpfalz
Samstag, 25. November 2017 13° 3

Bezirkstag

Partner für kleinere Unternehmen

Europaregion Donau-Moldau hat schon viel für die Oberpfalz erreicht. Beratungsbüros kommen gut an.
Von Wolfgang Ziegler, MZ

Bezirkstagspräsident Franz Löffler

Speinshart.Der Bezirk Oberpfalz ist in Europa angekommen. Wie Präsident Franz Löffler bei der jüngsten Sitzung des Bezirkstags der Oberpfalz am Mittwoch im Kloster Speinshart (Landkreis Neustadt/Waldnaab) hervorhob, seien die Chancen der Grenzöffnung genutzt worden, die Oberpfalz rangiere hinsichtlich Wirtschaftsentwicklung und Arbeitsmarkt inzwischen auf einen Spitzenplatz. Einen nicht unwesentlichen Beitrag dazu habe nach Löfflers Worten die 2012 gegründete Europaregion Donau-Moldau geleistet, die Experten aus Bayern, Tschechien und Österreich in allen Bereichen zusammenbringe.

Als wichtiges Bindeglied bezeichnete der Bezirkstagspräsident auch die Oberpfälzer Hochschulen und einige Berufsschulen, die grenzüberschreitend kooperierten. Jetzt gehe es um die strukturelle Fortentwicklung des bisher eher als Arbeitsgemeinschaft geführten Zusammenschlusses von sieben Regionen.

Wie Markus Meinke von der Kontakt- und Koordinierungsstelle der Europaregion beim Bezirk Oberpfalz vor dem Gremium erläuterte, habe das mittlerweile vierköpfige Team der Europaregion in der Oberpfalz einige Projekte umsetzen können. Besonders nachgefragt würden Publikationen wie der gemeinsame Hochschulführer oder eine Broschüre zu grenzüberschreitenden Radtouren.

Die 2016 geschaffenen Beratungsbüros in Weiden und Cham würden zudem kleine und mittlere Unternehmen in der Oberpfalz unterstützen, Partner in Forschung und Entwicklung zu finden. „Durch diese Arbeit der Beratungsbüros ermöglichen wir den Unternehmen auch, an entsprechende Förderungen für innovative Projekte zu kommen“, ergänzte Bezirkstagspräsident Löffler.

Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher hielt es für „richtig, diese Europaregion auf den Weg zu bringen“, denn dadurch könne auch Europaskepsis entgegengewirkt werden, wie er sagte: „Die Menschen müssen merken, dass ihnen Europa etwas bringt.“

Gut aufgestellt zeigt sich der Bezirk Oberpfalz nach Löfflers Worten auch bei seinen medizinischen Aufgaben. „Wir haben die Medizin zu den Menschen gebracht, und sie wird gut angenommen“, bekräftigte er den Ausbau der wohnortnahen Versorgung im psychiatrischen und kinder- und jugendpsychiatrischen Bereich. 100 Millionen Euro seien in den vergangenen fünf Jahren in den medizinischen Bereich investiert worden, und ebenso viel würden es in den nächsten fünf sein.

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