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Polizeimeldungen
Montag, 11. Dezember 2017 11

Unfall

Frau aus Rohr (44) stirbt nach Crash

Langquaider kommt mit seinem Skoda bei Offenstetten auf die Gegenfahrbahn. Die Frau, in deren Auto er kracht, überlebt nicht.

  • Eine Tote und einen Schwerverletzten forderte dieser Unfall am Montagmorgen zwischen Offenstetten und Scheuern. Foto: Pieknik
  • Vom Skoda musste das Dach abgetrennt werden. Foto: Pieknik
  • Ein Großaufgebot an Feuerwehren und Rettungskräften war vor Ort. Foto: Pieknik
  • Die beiden Fahrzeuge bohrten sich förmlich ineinander. Foto: Pieknik

Abensberg.Wenige Stunden nach einem fürchterlichen Frontalzusammenstoß auf der Staatsstraße zwischen Offenstetten und Scheuern ist am Montag eine 44 Jahre alte Frau aus Rohr ihren schweren Verletzungen im Krankenhaus erlegen. Der Unfallgegner und mutmaßliche Verursacher, ein 53 Jahre alter Mann aus dem Gemeindegebiet Langquaid, wurde schwer verletzt.

Nach Angaben der Polizei war der Skoda des Mannes auf der Fahrt aus Richtung Offenstetten kommend im Waldstück zwischen Offenstetten und Scheuern, etwa einen Kilometer vor Scheuern, plötzlich auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort prallte er frontal in den Mercedes der Frau aus Rohr.

Der Unfallort (MZ-Infografik)

Sie hatte, so hat der Gutachter vor Ort festgestellt, noch versucht, auf das Bankett am rechten Fahrbahnrand auszuweichen und bremste ihr Fahrzeug zudem ab. Aber es half alles nichts.

Der schwere Skoda Oktavia bohrte sich förmlich in die Front des Mercedes. Bei dem Zusammenstoß erlitt die Frau so schwere Verletzungen, dass der Notarzt einen Transport mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik der Barmherzigen Brüder in Regensburg anordnete. Dort verstarb die Frau wenig später.

Der mutmaßliche Unfallverursacher aus dem Gemeindegebiet Langquaid wurde ebenfalls schwer verletzt. Erst den Feuerwehren gelang es, die beiden eingeklemmten Beteiligten aus den völlig deformierten Fahrzeugen zu befreien. Dabei musste vom Skoda das Dach abgetrennt werden.

Vor Ort waren die Feuerwehren aus Rohr, aus Offenstetten und aus Abensberg. Die Polizei ordnete eine Totalsperre der Verbindungsstraße an. Die Umleitung erfolgte großräumig über die Bundesstraße 16.

Bislang ist völlig unklar, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Die 44-Jährige war auf dem Weg zur Arbeit, der Langquaider kam von der Arbeit. Die Straße war zum, Unfallzeitpunkt etwas feucht, aber es gab keinen Nebel und es herrschte Dämmerung.

Augenzeugen für den Zusammenstoß sind bislang nicht bekannt. Die Polizei bittet aber um Hinweise, ob jemand den Unfallhergang gesehen hat. Zeugen sollen sich unter Telefon (08751)86330 melden.

Drei Besatzungen von Rettungswagen des BRK sowie Notarzt waren vor Ort, um die Verletzten zu versorgen, der Hubschrauber aus Regensburg transportierte die Schwerverletzte ins Klinikum. Der Langquaider kam mit schweren Verletzungen mittels Krankenwagen ebenfalls nach Regensburg in die Uniklinik. Die Polizei Mainburg ermittelte.

Nur der Vollständigkeit halber: Den Schaden am Skoda schätzt die Polizei auf 25000 Euro, den am Mercedes (älteres Baujahr, C 180) auf 2000 Euro.

Die Sperre der Staatsstraße dauerte bis gegen 11 Uhr. Bis zu diesem Zeitpunkt untersuchte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger die Unfallstelle und die Fahrzeuge.

Die Feuerwehren halfen vor Ort, banden ausgelaufene Betriebsmittel und regelten den Verkehr.

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