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Polizeibericht

Faschingsprinz steht vor Gericht

Der Mann und zwei weitere Angeklagte sollen Kokain nach Deutschland geschmuggelt haben. Ihnen drohen langjährige Haftstrafen.

Im Januar war der Verdächtige festgenommen worden. Foto: Bastian Winter

Nürnberg.Einem 37-Jährigen, der als Nürnberger Faschingsprinz fungiert hatte, und zwei Mittätern wirft die Staatsanwaltschaft bandenmäßigen Drogenhandel vor. Laut Oberstaatsanwältin Anita Traud sind die Männer im Wesentlichen geständig. Ihnen drohen zwischen fünf und 15 Jahren Haft. Der Prinz war am 13. Januar wenige Tage nach seiner Inthronisation festgenommen worden. Die Männer sollen fünfmal Kokain von Spanien nach Deutschland gebracht haben. Der Ex-Faschingsprinz soll als Fahrer fungiert und die Lagerung der Drogen übernommen haben. Angeklagt wurde auch seine Ehefrau wegen Beihilfe. Sie soll in einem Fall für ihren Mann ein Hotelzimmer in Spanien gebucht und von dem Drogenkauf gewusst haben. Die Frau bestreitet das jedoch.

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