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Polizeimeldungen
Samstag, 16. Dezember 2017 10

Polizeibericht

Nach fünf Jahren Verdächtigen ermittelt

Der Beschuldigte soll 15 000 Euro mit Schockanrufen ergaunert haben. Derzeit ist unbekannt, wo er sich aufhält.

Der Kripo gelang ein Ermittlungserfolg. Foto: Roland Weihrauch

Nürnberg.Der Nürnberger Kriminalpolizei gelang es nach knapp fünf Jahren, drei Fälle von Schockanrufen zu klären. Der Tatverdächtige ergaunerte etwa 15 000 Euro. Im März und April 2012 erhielten drei Geschädigte aus Nürnberg, Lauf und Weißenburg Anrufe in russischer Sprache. Der Anrufer gab sich als Sohn des Gesprächspartners aus und erklärte, dass er im Ausland bei einem Verkehrsunfall ein Kind verletzt habe und dringend Geld benötige, um die Behandlung zu bezahlen. Ein Angehöriger des Kindes wohne in Deutschland und hole das Geld ab. Kurze Zeit später klingelte ein zunächst Unbekannter an der Tür der Angerufenen und ließ sich das Bargeld aushändigen. Nun führten an den Tatorten gesicherte Fingerabdruckspuren zu einem 43-jährigen Tatverdächtigen. Sein Aufenthalt ist derzeit unbekannt. Die Kriminalpolizei warnt davor, Bargeld an Unbekannte auszuhändigen.

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