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Aufgetischt Gasthäuser
Montag, 25. September 2017 19° 3

Gastrotipp

Köche unter Beobachtung

Im Asia-Restaurant Mai Linh in Bad Gögging wird für die Gäste alles frisch zubereitet.
Von Isolde Stöcker-Gietl, MZ

Alles frisch zubereitet, freundlich serviert und wunderbar im Geschmack: Der Ausflug nach Bad Gögging ins MaiLinh hat sich gelohnt. Foto: altrofoto.de

Eine Tochter, die Reis verabscheut und eine Tochter, die mit Gemüse auf Kriegsfuß steht – und nun sollen wir ein asiatisches Lokal testen. Wir machen uns auf den Weg nach Bad Gögging (Lkr. Kelheim). Insgeheim hoffen wir, dass im Restaurant Mai Linh auch Pommes auf der Karte stehen. Doch es kommt ganz anders...

Mitten im Kurzentrum finden wir das Restaurant. Es ist Sonntag und fast alle Tische sind besetzt. Ein gutes Zeichen, finden wir. Noch viel besser gefällt uns aber, dass wir direkten Sichtkontakt in die Küche haben. Alle Speisen werden vor unseren Augen zubereitet. Aus den Wok-Pfannen dampft es, das Gemüse kommt nicht aus dem Tiefkühler, sondern steht frisch geschnitten bereit. Das macht Appetit!

Die Karte ist umfangreich. Wir wählen das Mai-Linh-Menü für drei Personen (40 Euro). Pekingsuppe und Frühlingsrolle kommen sofort auf den Tisch und zwar vier Portionen, ohne Extrakosten, ebenso, wie später das Extra-Eis nicht angerechnet wird! Antonia ist begeistert von der Frühlingsrolle. Viel Gemüse, süßsauer mariniert, wurde in dem frittierten Teig verpackt. Die Peking-Suppe ist leicht essig-sauer und für den europäischen Gaumen abgeschmeckt.

Auch auf den zweiten Gang warten wir nicht allzu lange. Hühnerfleisch mit Gemüse in Rat-Thai-Curry-Soße, Ente mit Gemüse und Erdnusssoße sowie Rindfleisch mit Zwiebeln auf heißer Gusseisenplatte werden uns vom aufmerksamen Service serviert. Die Portionen sind üppig. Alles kommt dampfend heiß bei uns an. Die Kinder stürzen sich auf die knusprige Ente. Die ist so lecker, finden sie. Stimmt. Ebenso das bissfeste Gemüse in der Curry-Soße. Aber auch das Rindfleisch verdient Lob, es ist zart, mit einer feinen Soße. Die will nun auch Antonia probieren. Aber nicht den Reis. Am Ende probiert sie doch. Und siehe da, sie isst sogar mehrere Löffel Reis, weil er mit der sämigen Soße gar nicht mehr pappig schmeckt.

Bei allen Gerichten wurde die Schärfe wohldosiert. Da die Köche aber alle Speisen frisch zubereiten, ist mehr Feuer kein Problem. Mit Kaffee und Eis beschließen wir unser Menü und zahlen noch nicht einmal 50 Euro. Dieser Ausflug hat sich wirklich gelohnt. Ach ja: Pommes wären übrigens auch auf der Karte gestanden.

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