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Region Amberg
Mittwoch, 13. Dezember 2017 10

Kirche

Bischof segnete Schmidmühlener Kinder

Bei seiner Großen Visitation im Dekanat Amberg-Ensdorf kam Rudolf Voderholzer auch in die Pfarrei St. Ägidius.

Einzeln hat Bischof Rudolf Voderholzer die Mädchen und Buben gesegnet. Foto: abu

Schmidmühlen.„Wir feiern heut ein Fest!“ Mit diesem Lied begrüßten die Kindergartenkinder am Mittwochmorgen Bischof Dr. Rudolf Voderholzer in der Pfarrkirche St. Ägidius. Zum Abschluss der Großen Visitation im Dekanat Amberg-Ensdorf besuchte der Bischof die Pfarrei Schmidmühlen.

Viele Kinder und Erwachsene hatten sich in der Pfarrkirche eingefunden. Pfarrer Werner Sulzer begrüßte Bischof Voderholzer „am Rande des Dekanats, des Landkreises und am Rande des Truppenübungsplatzes“.

Inzwischen hatten Kindergartenkinder vor dem Altar Aufstellung genommen, sie überreichten dem Bischof rote Rosen. Und sie hatten auch gleich viele Fragen an den Gast, zum Beispiel, was ein Bischof sei, wo er wohnt und was er macht. Rudolf Voderholzer gab bereitwillig und kindgerecht Auskunft: „Ich wohne in Regensburg neben dem Dom im Bischofshaus. Mir wurde das Bistum Regensburg aufgetragen zu leiten und ich bin auch der Chef von eurem Pfarrer.“ Dem Bistum gehören 33 Dekanate an. „Ich möchte möglichst viele Menschen im Bistum kennenlernen“, erzählte der Bischof über seine Visitation.

Überrascht waren die Kinder, als der Bischof sie mit dem Namen nannte und zu sich rief. Foto: abu

Aber auch der Bischof hatte Fragen an die zahlreichen Kinder, wie: „Woran erkennt man den Bischof?“ Das wussten die Mädchen und Buben natürlich: „Mitra, Hirtenstab, Rauchmantel, Brustkreuz und Bischofsring“, antworteten sie. Dekan Markus Brunner verkündete das Evangelium, ehe Bischof Voderholzer vor die Kinder trat. Sichtlich überrascht waren die Kleinen, als er plötzlich „Alia, Julian, Sarah, Elena und Josef“ zu sich rief.

„Im Leben wird man oft beim Namen gerufen, jedoch sollte man die Betonung beachten. Wenn vom Rufnamen auf den Nachnamen gewechselt wird oder die Betonung lauter ist, muss man folgen.“ Auch bei der Taufe und Firmung werde man von Gott selbst durch den Bischof oder Pfarrer beim Namen gerufen. Gott kenne alle, habe alle in sein Herz eingeschlossen und halte auch seine Hand über sie.

Dann traten die Kinder vor und erhielten den Segen und ein Erinnerungsbild. Zum Abschluss gab Bischof Voderholzer den Eltern mit auf den Weg, den Brauch des Kindersegens auch Zuhause aufrecht zu erhalten. (abu)

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