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Freitag, 24. November 2017 13° 3

Kirche

Der Jubilar will Gott mit Freude dienen

Pfarrer Jakob Hofmann aus Seulohe feierte 40. Priesterjubiläum. Der Weg der Barmherzigkeit von Papst Franziskus freut ihn.

In Konzelebration mit Pfarrer Pater Hermann Sturm (links) und Pfarrer i. R. Alois Hofmann (rechts) feierte Pfarrer Jakob Hofmann den Festgottesdienst zu seinem 40. Priesterjubiläum. Foto: azd

Ensdorf. „Dienet dem Herrn mit Freude! Tretet mit Jubel vor sein Angesicht“. Dieser Psalmvers, sein Primizspruch, hat Monsignore Dekan Jakob Hofmann seit seiner Priesterweihe 1977 begleitet. Und das solle auch für seinen Jubiläumstag gelten, betonte er beim Festgottesdienst am vergangenen Sonntag, an dem er sein 40. Priesterjubiläum mit seinen Geschwistern, Verwandten und Freunden in seiner Heimatkirche St. Jakob in Ensdorf feierte. Den Festgottesdienst in Konzelebration mit Pfarrer Pater Hermann Sturm und Pfarrer i. R. Alois Hofmann umrahmten der Kirchenchor unter Leitung von Gerhard Tschaffon mit Stefan Roggenhofer an der Orgel.

In seiner Predigt blickte Pfarrer Hofmann auf den 25. Juni 1977 zurück, als Bischof Rudolf Graber ihn im Dom zu Regensburg zum Priester weihte. „Da berührte mich nicht nur die Hand eines Menschen. Bischof Rudolf stand für einen Anderen, Gott legte seine Hand auf mich und sagte: ,Ich sende dich! Dich, so wie du bist, mit allem, was dich an Gutem, aber auch an Schwäche und Fehlern ausmacht’“.

Zur Person

  • Beziehung zur Jakobuskirche

    Pfarrer Jakob Hofmann ist in Seulohe geboren und aufgewachsen. In der Ensdorfer Kirche wurde er im Januar 1950 auf den Namen des Kirchenpatrons, des Apostels Jakobus, getauft. In dieser Kirche empfing er auch Erstkommunion und Firmung, wurde 1976 zum Diakon geweiht und hat ein Jahr später seine Primiz gefeiert.

  • Berufung und Wirken

    Der Geistliche blickte auch zurück, „als ich als zwölfjähriger Hütbub beim Gresbauern durch Pfarrer Korbinian Zeitler ans Bischöfliche Knabenseminar Obermünster gebracht wurde und mein Leben eine ganz neue Richtung bekam.“ Pfarrer Jakob Hofmann wirkt nach verschiedenen Stationen heute als Pfarrer in St. Jakob in Straubing. (azd)

Seitdem habe sich die Welt gewandelt, die ganze Gesellschaft und mit ihr das Erscheinungsbild der Kirche, sagte der Jubilar. Er sei glücklich, dass unter Papst Franziskus die Kirche wieder mehr den Weg der Barmherzigkeit und des Dienens eingeschlagen habe, „dass er das Augenmerk mehr auf die Erhaltung der Schöpfung und auf Gerechtigkeit für die Armen und Unterdrückten lenkt“.

Dank sagte er für alle Gebete und die gute Begleitung, die er in den 40 Jahren erleben durfte. Dem Gottesdienst schloss sich ein Empfang auf dem Kirchenvorplatz an. (azd)

Den Altar, an dem Pfarrer Jakob Hofmann sein Priesterjubiläum feierte, hatte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer erst kürzlich neu geweiht.

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