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Region Amberg
Dienstag, 20. Februar 2018 4

Kommunales

Gemeinderäte haben große Verdienste

Das Engagement von Renate Kastl und Johann Eichenseer in der Gemeinde Ensdorf wurde mit der kommunalen Dankurkunde gewürdigt.
Von Hans Babl

Bürgermeister Markus Dollacker (Mitte) überreichte den Gemeinderäten Renate Kastl (links) und Johann Eichenseer (rechts) „für langjähriges verdienstvolles Wirken um die kommunale Selbstverwaltung“ die Dankurkunde des Freistaates Bayern. Foto: abl

Ensdorf.Als erste Stufe der Ehrung für Verdienste in der kommunalen Selbstverwaltung verleiht der Bayerische Staatsminister des Inneren, Joachim Hermann, für langjähriges verdienstvolles Wirken eine Dankurkunde. „Noch ohne Medaille. Deshalb ist diese Urkunde unter Kommunalpolitikern despektierlich auch als ‚kommunaler Sitzfleischorden‘ bekannt“, meinte Bürgermeister Markus Dollacker augenzwinkernd. Er überreichte die Urkunden an die Gemeinderäte Renate Kastl und Johann Eichenseer in Stellvertretung des Ministers bei der Gemeinderatssitzung am Donnerstag im Rathaus.

Seit 1996 im Gemeinderat

Mit der Dankurkunde werden Personen geehrt, die sich vor allem durch langjährige und verdienstvolle Tätigkeit als kommunale Mandatsträger um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht haben. Renate Kastl gehört dem Ensdorfer Gemeinderat seit 1. Mai 1996 an. Sie vertritt die Gemeinde Ensdorf im Schulverband seit 2002, seit 2008 kümmert sie sich auch um die Belange des Wasserzweckverbandes Wolfsbach-Theuern. „Gerade die sozialen Themen liegen ihr am Herzen in allen Bereichen. Die Unterstützung von gemeinnützigen Aktivitäten in der Gemeinde möchte sie berücksichtigt wissen“, so Dollacker in seiner Laudatio. Dies unterstreiche Renate Kastl auch durch ihr Engagement in Vereinen und bei der Ortsverschönerung, zum Beispiel als Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, hob der Bürgermeister hervor.

Johann Eichenseer, im Gemeinderat seit 1. Mai 1996, seit kurzem auch Fraktionssprecher der SPD, bringe im Besonderen sein Fachwissen aus Bau und Elektro mit ein. „Soziale Gerechtigkeit ist stets bei ihm im Vordergrund bei Entscheidungen im Gremium“, lobte Dollacker.

Weitere Themen

  • Vergabe

    Für den Neubau der Ensdorfer Kinderkrippe vergab der Gemeinderat den Auftrag für Heizung und Sanitär einstimmig an die billigst bietende Firma Simon Haustechnik aus Ammerthal zum Angebotspreis von 127 031 Euro. Dieser liegt rund 15 Prozent über der Kostenschätzung. 15 Firmen wurden um Angebote gebeten, aber nur vier gaben eines ab.

  • Stellungnahme

    Keine Einwände erhob der Ensdorfer Gemeinderat gegen den Bebauungs- und Grünordnungsplan für das allgemeine Wohngebiet „Untere Leite I“ in Haselmühl (Gemeinde Kümmersbruck) mit paralleler Flächennutzungsplan- und Landschaftsplanänderung. (abl)

Glasfaser für jedes Haus

Der Auftrag über die Planungs- und Beratungsleistungen zur Erstellung eines FTTB-Masterplanes, um jedes Gebäude der Gemeinde Ensdorf mit Glasfaser versorgen zu können, ging zum Angebotspreis von 11 367 Euro einstimmig an die Firma IK-T Manstorfer und Hecht aus Regensburg. Drei Firmen waren um Angebote gebeten worden, IK-T habe als einzige eines abgegeben. „Das Angebot liegt aber im Rahmen der Kostenschätzung“, so die Verwaltung. Dollacker erläuterte, dass dieser Masterplan verpflichtend sei und mit nahezu 100 Prozent bezuschusst werde.

Die Freiwillige Feuerwehr Ensdorf hatte Antrag gestellt zur Beschaffung eines Funkgerätesatzes im Vorgriff auf das zweite Mittlere Löschfahrzeug (MLF). Sie hat den Antrag aber zurückgezogen, da das zur Zeit von der Feuerwehrschule Regensburg ausgeliehene Fahrzeug der Gemeinde bzw. der Feuerwehr nur mehr bis Ende des Jahres zur Verfügung steht. Bis dahin sollte das erste neue MLF für die FF Ensdorf in Betrieb gehen.

Mobilfunkanbindung sehr schlecht

„Wolfsbach bleibt trotz des neuen Sendemasts derzeit von der gesamten modernen Sendefunktion abgeschnitten. Die Mobilfunkanbindung ist mehr als desolat“, bemängelte Gemeinderat Johann Eichenseer. „Dieser Zustand ist nicht tragbar!“ Er forderte die Gemeinde auf, trotz der Initiativen zur Breitbanderschließung das Mobilfunknetz nicht zu vernachlässigen. „Es ist notwendig und für Firmen unverzichtbar. Die Gemeinde muss Druck machen!“ forderte er. Dollacker versprach, diesbezüglich mit der Telekom Kontakt aufzunehmen.

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