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Region Amberg
Mittwoch, 22. November 2017 10° 2

Initiative

Hunde bekommen ihre eigene Spielwiese

Amberg kommt Hundebesitzern entgegen. Das geplante Gelände am Eisberg ist rund 3500 Quadratmeter groß.

Auf dieser Fläche, beim öffentlichen Bolzplatz am Ende des Eisbergwegs, soll die eingezäunte Spielwiese für Hunde geschaffen werden. Foto: Stadt Amberg

Amberg.„Die Hundebesitzer rennen bei uns offene Türen ein.“ Oberbürgermeister Michael Cerny zögerte keinen Moment, als Sandra Gruber kürzlich zu ihm ins Rathaus gekommen war, um ihn zu bitten, im Bereich des Eisbergs eine Spielwiese für Hunde zu schaffen. Gemeinsam mit Bernhard Frank vom Sachgebiet Grün, den er zu diesem Gespräch hinzugebeten hatte, signalisierte er laut einer Mitteilung der Stadt sofort seine Zustimmung, das gewünschte Gelände einzuzäunen und den Hundebesitzern zur Verfügung zu stellen.

Die Umsetzung sei deshalb relativ einfach möglich, weil sich das Grundstück bereits im Besitz der Stadt Amberg befindet. Nicht nur 1500 Quadratmeter, wie von Sandra Gruber gewünscht, sondern ein Gelände mit insgesamt rund 3500 Quadratmetern könnten die Hunde dann zukünftig in diesem Bereich nutzen. Allerdings muss im Vorfeld noch sichergestellt werden, dass im städtischen Haushalt zusätzliche Unterhaltsmittel eingestellt werden, dass im städtischen Haushalt zusätzliche Unterhaltsmittel eingestellt werden, da die derzeit als öffentliche Grünfläche genutzte Wiese von einem Landwirt gemäht wird und somit keinerlei Kosten verursacht.

Bei der gewünschten Umnutzung hingegen ist es laut Stadt erforderlich, das Areal, das sich beim öffentlichen Bolzplatz am Eisbergweg befindet, rundum einzuzäunen und dem städtischen Betriebshof die Pflege zu übertragen. Außerdem kann sich Bernhard Frank gut vorstellen, hier auch noch die eine oder andere Ruhebank zu installieren, sofern das Angebot gut angenommen wird.

Oberbürgermeister Michael Cerny ist sich sicher, dass dieser Gedanke von der Politik positiv begleitet wird. Er hat daher angeregt, die Nutzungsänderung in einer der nächsten Bauausschusssitzungen vorzustellen und beschließen zu lassen.

2015 hatte es bei der Einrichtung des Landschaftsschutzgebiets am Ammerbach heftige Diskussionen mit Hundebesitzern gegeben.

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