mz_logo

Region Amberg
Mittwoch, 1. April 2015 9

Abenteuer

In Kreuth laufen nur die Harten

Harte Kerle und „taffe“ Frauen sind gefragt bei zwei außergewöhnlichen Events in Kreuth, die über das einfache Laufen weit hinausreichen.

Nur die Harten kommen durch bei „NoGuts NoGlory“, einem außergewöhnlichen Gelände-Hindernislauf, dem in diesem Jahr im April nicht minder herausfordernde „Wild Forest Trailraces“ folgen. Foto: Veranstalter

Kreuth. Zwei außergewöhnliche und einzigartige Events für Läufer, die eine besondere Herausforderung suchen, finden in diesem Jahr in Kreuth statt. Nach dem tollen Einstieg mit „NoGuts NoGlory“ bei den Lauf-Events wird es nun ein weiteres Glanzlicht für Läufer geben: Vom 5. bis 7. April finden die „Wild Forest Trailraces“ auf Gut Matheshof statt.

Das erste Trailrennen auf dem Gut führt durch einen Wald, der wild, verspielt, dicht und grün ist. Eigentlich nichts Besonderes, doch die Läufer werden eine ganz neue Seite an ihm kennenlernen, versprechen die Veranstalter von Sog Events: Beim „Wild Forest“ wird der Wald zum Abenteuer, zum rasend schnellen Trail, zu einem spannenden Wettkampf! Zwischen drei und 45 Kilometer Distanz findet jeder, egal ob Einsteiger oder Profi, seine Herausforderung.

„Nur: Breite Wege finden die Sportler bei „Wild Forest“ nicht, lange Geraden sind Fehlanzeige. Nicht nur deshalb nehmen die „Wild Forest Trailraces“ zumindest in Deutschland eine Ausnahmestellung ein, weiß Veranstalterin Michaela Betzmann. Neben den Rennen und den wilden Strecken auf dem Gelände des Guts Matheshof gibt es eine Expo Area mit allen Neuigkeiten der beginnenden Trailrun-Saison und Testmaterial zum Ausleihen (auch für Besucher).

Vier Trailraces werden angeboten: Da ist zunächst einmal der Trail-Nightsprint im Einzelstart über drei Kilometer, bei dem in Ein-Minuten-Intervallen gestartet wird. Nach einem ersten beschilderten Abschnitt im tiefen „Wild Forest“ wird die Strecke mittendrin zum Orientierungstrail: Alle Trailrunner müssen selbst den schnellsten und kürzesten Weg finden – bis zum „grünen Tor“. Ab da geht’s wieder der Beschilderung nach.

Starke Zweier-Teams sind gefragt beim „30 Kilometer Duo“ (mit zwei Runden von jeweils 15 Kilometer). Jeweils zwei Läufer – egal ob Mann oder Frau, jünger oder älter – starten dabei gemeinsam und müssen auch gemeinsam ins Ziel kommen.

Beim „45 Kilometer Trio“ (3 x 15 km Runde) bilden drei Trailrunner ein starkes Team. Der erste Läufer startet solo auf die 15-Kilometer-Strecke, nimmt auf die zweite Runde den zweiten Läufer des Teams mit, und die letzte Runde wird dann zu dritt gelaufen. Das komplette Team muss dann nach der dritten Runde gemeinsam im Ziel ankommen. Langstreckenläufer und Einsteiger können dabei gemeinsam ihr Bestes geben.

Schließlich gibt es noch den „Trail Uno“ über zwölf Kilometer als Massenstart aller Teilnehmer, bei der eine fetzige Trailrunde im dichten Wald wartet. Dabei braucht man schnelle Beine, viel Grip und eine gute Renneinteilung, weiß Michaela Betzmann.

Während die Trailrunner noch etwas mehr Zeit für die Vorbereitung haben, fällt schon in fünf Wochen der Startschuss für „NoGuts NoGlory“. „Viel musste man am Konzept von NoGuts NoGlory nicht ändern“, so Michaela Betzmann. „Die Resonanz war beeindruckend, aber wir haben doch ein paar Dinge verändert, um noch mehr Läufer für unseren sehr außergewöhnlichen Geländelauf begeistern zu können“.

So wird am 23./24. Februar beim Staffellauf die Runde von vier auf zwei Kilometer verkürzt. Dafür müssen acht anstatt vier Runden zurückgelegt werden. Die Teamgröße beträgt zwischen vier und acht Personen, die im Wechsel die Runden laufen. Die Reihenfolge der Läufer, wer wie viel läuft, entscheiden die Teams selbst.

Die Distanz beim längsten Wettbewerb „NoWayOut Run“ wurde von zwölf auf 15 Kilometer verlängert. „Das Ziel ist“, so Christian Beichl vom Gut Matheshof, „den Sieger in etwa einer Stunde und 30 Minuten begrüßen zu können“. Zielschluss wird nach rund drei Stunden und 30 Minuten sein. Darüber hinaus werden bei allen drei Wettbewerben die Streckenführungen verändert, um noch besucherfreundlicher zu sein. „Es wird mehrere „Bereiche“ geben, wo die Läufer mindestens zweimal vorbei laufen werden“, so Christian Beichl weiter.

Angeboten werden drei Wettbewerbe: Beim „Chicken-Run“, dem Einstiegslauf, „quälen“ sich die Teilnehmer nur über etwa fünf Kilometer mit verhältnismäßig leichten Hindernissen.

Beim „ALL4ONE-Run“ handelt es sich um einen Teamstaffellauf hinein in die Nacht für ein Team mit vier bis acht Personen. Jedes Teammitglied läuft eine, zwei oder drei Runden über rund zwei Kilometer. Entscheidend ist nur, dass das Team am Ende acht Runden zurückgelegt hat. Der „No Way out Run“ schließlich heißt nicht zum Spaß so, sagt Michaela Betzmann über den Extrem-Hindernislauf über rund 15 Kilometer. Alle Hindernisse müssen dabei bewältigt werden.

Kommentare (0) Regeln Unsere Community Regeln

Anmelden

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht