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Region Amberg
Donnerstag, 23. November 2017 10° 3

Auszeichnung

Mit 59 neue Herausforderung gepackt

Die 13 Spitzen-Absolventen der Berufsschule Amberg erhielten Preise, darunter Edelgard Jeitner, die bisher älteste Schülerin.
Von Andreas Brückmann

Den 13 besten Absolventen der Amberger Berufsschule gratulierten die Offiziellen zu ihren hervorragenden Leistungen; vorn Zweite von Edelgard Jeitner, die mit 59 Jahren die bisher älteste Absolventin der Berufsschule Amberg ist. Foto: Brückmann

Amberg.458 Abschlussprüfungen wurden in diesem Jahr an der Berufsschule in Amberg abgelegt. 13 Absolventen haben mit einer „Eins“ vor dem Komma abgeschlossen und wurden damit wieder im kleinen Rathaussaal des Amberger Rathauses mit besonderen Preisen ausgezeichnet. Zu den Besten gehörte auch Edelgard Jeitner, mit 59 Jahren die bisher älteste Absolventin der Berufsschule Amberg.

Lebenslanges Lernen wichtig

Erfolgreicher Abschluss zur Zahnmedizinischen Fachangestellten. Mit 59 Jahren legte diesen Edelgard Jeitner ihre Abschlussprüfung ab, Ehemann Peter gratulierte dazu. Foto: Brückmann

Die zahnmedizinische Fachangestellte aus Sulzbach-Rosenberg legte nur ein paar Jahre vor dem gesetzlichen Rentenalter ihre Abschlussprüfung ab. Und sie meisterte diese mit Bravour: Ein Notendurchschnitt von 1,28 an der Schule, bei der Kammerprüfung 1,5. Für Bürgermeisterin Brigitte Netta ein hervorragendes Beispiel, „dass man sein ganzes Leben nie auslernt. Und dafür gilt meiner und unser aller Respekt vor dieser Leistung“, würdigte die stellvertretende Bürgermeisterin auch im Namen von Oberbürgermeister Michael Cerny, der aufgrund eines kurzfristigen Termins verhindert war.

Honoriert wurde nicht nur diese Leistung, sondern die Leistung aller Absolventen ebenfalls von Kreishandwerksmeister Johann Weber, dem Vorstand der VR-Bank, Andreas Reindl, der zugleich für den Förderverein der Schule sprach, Johann Schmalzl von der IHK und natürlich vom Schulleiter, Oberstudiendirektor Martin Wurdack.

Die Preisträger

  • Schulpreise

    Edelgard Jeitner, Zahnmedizinische Fachangestellte (Zahnarztpraxis Dr. Jeitner, Note 1,28, Kammerprüfung 1,5); Sandra Löw, Bankkauffrau (VR Bank; 1,25 und 1,7); Julia Hecht, Bankkauffrau (VR Bank, 1,16 und 1,4.); Julia Müller, Groß- und Außenhandelskauffrau (Conrad Electronics, 1,14; 1,5)

  • Preise der Stadt Amberg

    Fabian König, Kaufmann im Einzelhandel (Lebensmittelhandel Kredler, Note 1,14; Kammerprüfung 1,2); Tobias Jäger, Mechatroniker (Siemens AG, 1,10; 1,5); Thomas Fronhofer, Mechatroniker (Siemens, 1,10; 1.5); Melissa Lutter, Bankkauffrau (VR Bank, 1,08; 1,5)

  • Staatspreise

    Sebastian Knapp, Mechatroniker (Siemens AG, 1,0; 1,3); Alexander Musshoff, Elektroniker (1,0; 1,2); Christopher Erras, Industriemechaniker (Kerb-Konus; 1,0; 1,2); Marcel Sauer, Elektroniker (Siemens AG; 1,0; 1,1.); Klaus Ehbauer, Elektroniker (Siemens AG; 1,0; 1,1) (ahk)

Die gebotenen Chancen nutzen

„Sie haben in den vergangenen Jahren in ihrem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule viel Engagement gezeigt. Sie haben dabei hervorragende Leistungen erbracht, sowohl in der Abschlussprüfung, als auch im letzten Berufsschuljahr. Deshalb können wir heute gerade Sie als die besten Absolventen ehren – eine Leistung, auf die Sie stolz sein können“, so Wurdack.

Wichtig war allen Offiziellen, darauf hinzuweisen: „Sie gehören zu den Besten Ihrer Klasse – machen Sie das Beste daraus!“ Nach den Worten von Johann Schmalzl gehören zwei der 13 Ausgezeichneten zu den Besten im gesamten IHK-Bezirk Niederbayern-Oberpfalz. Zugleich wies er darauf hin, dass die Absolventen ihre Chancen bei den Firmen in der Region nutzen sollen: „Wir haben aufstrebende Firmen, die Ihnen beste Weiterbildungsmöglichkeiten bieten. Nutzen Sie das“, forderte Schmalzl alle auf.

Zugleich wies der IHK-Geschäftsführer auf den weiteren Bildungsweg hin. „Vier von Ihnen gehen nach der Ausbildung auf die BOS. Lernen Sie und haben Sie, egal ob im Betrieb oder in der Fortbildung, Spaß mit dem Weg, den Sie einschlagen.“ Die Wertschätzung gegenüber den Ausgezeichneten drückte er mit einem Australischen Silberdollar und einer finanziellen Geldspritze aus – das haben sich die Absolventen durch ihre Leistungen auch redlich verdient.

Ein zweiter Berufsschulstandort in der Region ist in Sulzbach-Rosenberg. Die Besten des Beruflichen Schulzentrums in der Herzogstadt hatte Landrat Richard Reisinger geehrt.

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