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Region Amberg
Dienstag, 21. November 2017 7

Vereine

Obstbäume sind ein Schatz für ein Dorf

Der OGV Hohenburg freut sich über den 1. Platz beim Dorfwettbewerb. Dank galt den fleißigen ehrenamtlichen Helfern.

OGV-Ehrenvorsitzender Leonhard Ehrensberger (links) und Vorsitzende Monika Edenharder zeichneten Robert Leitz für 25 Jahre Treue aus. Foto: abp

Hohenburg.Viele praktische Informationen für ihre Arbeit im Garten und rund ums Haus bekamen die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Hohenburg bei ihrem Herbstball in der Hammermühle.

Monika Edenharder sprach von einem „eher durchwachsenen Gartenjahr“, bei dem lediglich eine ertragsreiche Kartoffelernte in den vergangenen Wochen herausgestochen hat. Beim Wettbewerb „Unsere Dorfschätze – Obstbäume“ haben heuer die Hohenburger einen ersten Platz zusammen mit Großschönbrunn (Markt Freihung) und Lintach (Gemeinde Freudenberg) auf Kreisebene erreicht.

100 neue Obstbäume gepflanzt

Dass das Flair des Obstgartens immer wieder geschätzt werde, sehe man auch in Hohenburg beim Anwesen von Alfred Kürzinger, machte Edenharder aufmerksam. Es gebe eine Vielzahl von alten Obstbaumsorten im Bereich der Hammermühle und im Zeitlosgarten.

Im vergangenen Jahr wurden im Zusammenhang mit dem Life-Projekt für die Große Hufeisennase, das für die bedrohte Fledermaus Lebensraum schaffen möchte, etwa 100 neue Obstbäume, teilweise alte Sorten, unter der Federführung von Rudolf Leitl angepflanzt. „Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann“, meinte die Gartenbauchefin Monika Edenharder.

Mit kleinen „Dankeschöns“ wurde die Arbeit von Michaela Bendler, Veronika Heimler, Traudl Segerer, Christina Reindl, Wolfgang Preibisch, Erika Paulus, Sieglinde Fröhlich, Marianne Eichenseer und Magdalena Stauber bedacht, die sich um den Blumenschmuck im Ort gekümmert haben. „Ohne ihren täglichen Gang zum Gießen hätte man die Pflege der Blumen und Grünanlagen im Markt nicht schultern können“, würdigte OGV-Vorsitzende Monika Edenharder. Für 25 Jahre Mitgliedschaft beim OGV wurde Robert Leitz geehrt.

Irmgard Popp hatte viele Tipps

Vonseiten des Marktes Hohenburg dankte Bürgermeister Florian Junkes den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich im auslaufenden Gartenjahr wieder für ein „schönes Hohenburg“ eingesetzt hätten. Für eine deftige Brotzeit hatten heuer die Hohenburger Gartenbaudamen und Beate Schaller einen deftigen Zwiebelkuchen angerichtet. Dazu kredenzten sie frischen Federweißen aus biologischem Anbau.

Zu den Themen „Hochbeete“ und „Zwiebeln“ informierte Irmgard Popp aus dem benachbarten Hausen. Sie hatte viele praktische Tipps, vom Aufbau eines Hochbeetes bis zur Bewirtschaftung. „Die Hochbeete sind in den vergangenen Jahren sehr auf dem Vormarsch“, wusste sie. Der Grund sei nicht nur, dass man sich nicht zu bücken brauche, sondern auch deswegen, weil die Bewirtschaftung viel effektiver mit einer mehrmaligen Ernte erfolgen kann. Dazu vermittelte die Gartenbäuerin Wissenswertes rund um die Zwiebel mit der Vielfältigkeit ihrer Sorten und den Einsatz in jeder Küche. (abp)

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