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Region Amberg
Donnerstag, 23. November 2017 11° 3

Polizei

Rasern wird weiter der Kampf angesagt

Die PI Sulzbach-Rosenberg will damit die Unfallzahlen senken. Auch Kontrollen wegen Drogen und Alkohol wurden eingeleitet.

Neben Geschwindigkeitskontrollen hatten die Polizeibeamten auch ein Auge auf Alkohol- und Drogeneinfluss. Symbolfoto: dpa

Sulzbach-Rosenberg.Zum wiederholten Mal stand das Bayerische Verkehrssicherheitsprogramm „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ bei der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg auf dem Dienstplan. Einerseits ging es dabei um das Thema „Geschwindigkeit auf Landstraßen“, andererseits um die Problematik „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“. Wie der Inspektionsleiter, Erster Polizeihauptkommissar Michael Kernebeck, berichtete, zeichne sich für den Inspektionsbereich ab, dass die Anzahl der unter Alkoholeinfluss verursachten Verkehrsunfälle im Vergleich zum Vorjahr um etwa ein Drittel zunehmen werde.

So richteten die Ordnungshüter sowohl am Freitagnachmittag, 13. Oktober, als auch am Sonntagnachmittag, 15. Oktober, auf dem Autobahnzubringer (Staatsstraße 2164) bei Pesensricht ihre Messstellen ein. Insgesamt mussten an den beiden Tagen 13 Verkehrsteilnehmer, allesamt Autofahrer, wegen Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit (100 km/h) beanstandet werden. Spitzenreiter war am Freitagnachmittag ein 44-Jähriger, der mit seinem Ford und gemessenen 136 km/h knapp an einem Fahrverbot vorbeischrammte, heißt es im Pressebericht. Ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro und der Eintrag eines Punktes in das Fahrereignungsregister in Flensburg werden ihm dennoch zu denken geben. Auch gegen weitere sechs Fahrzeugführer wurden Bußgeldverfahren eingeleitet, sechs Fahrer mit Verwarnungsgeldern belegt.

Ziel dieser Kontrollaktionen war es laut Kernebeck unter anderem, bei den Bürgern eine nachhaltige Verhaltensänderung im Hinblick auf die Einhaltung bestehender Geschwindigkeitsregeln zu erreichen. Langfristig solle damit das Geschwindigkeitsniveau besonders auf Landstraßen gesenkt werden. Nach wie vor zähle die Geschwindigkeit zu den Hauptunfallursachen bei folgenschweren Verkehrsunfällen.

Der frühe Sonntagmorgen hingegen war der Thematik „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ verschrieben. Von 3 Uhr bis 9 Uhr wurden sowohl auf den überörtlichen Verkehrsachsen, auf der Bundesstraße 299 und Staatsstraße 2120 im Gemeindebereich Hahnbach, als auch im Stadtgebiet Sulzbach-Rosenberg insgesamt 77 Kraftfahrzeugführer kontrolliert. Alkoholisierte oder unter Betäubungsmitteleinfluss stehende Fahrer wurden dabei nicht festgestellt – ein erfreuliches Ergebnis, so Kernebeck.

Auch zukünftig wird die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg in ihrem Schutzbereich unangekündigte Schwerpunktkontrollen durchführen, kündigte der Inspektionsleiter bereits an.

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