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Region Amberg
Dienstag, 21. November 2017 7

Protest

Schon 700 Unterschriften gegen die Pläne

Die IG Menschengerechte Stadt wirbt weiter für ihre Vorschläge für die „Neue Münze“ und das Bürgerspitalgelände in Amberg.

Auch am kommenden Samstag wird die IG Menschengerechte Stadt wieder über ihre Vorstellungen für die „Neue Münze“ und das Bürgerspital informieren. Foto: Achim Hüttner

Amberg.Die IG „Menschengerechte Stadt“ um den Vorsitzenden Achim Hüttner wirbt weiter an einem Infostand für ihre Vorstellungen zum Thema ehemaliges „Forum“ und Bürgerspitalgelände. Nach Mitteilung der Interessengemeinschaft war am vergangenen Samstag, 19. August, „die Akzeptanz für unseren Protest ungebrochen und der Andrang enorm“. Die IG setzt sich dafür ein, die Planungen für beide Bereiche deutlich zu ändern, die in der zentralen Bahnhofstraße in Amberg direkt gegenüber liegen.

Planungen sollen altstadtgerecht sein

Während seitens der Stadt Amberg und des Amberger Stadtrats die Entscheidungen unter anderem für den Investor Ten Brinke („Neue Münze“) und für eine auch öffentliche Tiefgarage mit Ein-/Ausfahrt in der Bahnhofstraße selbst längst gefallen sind, wollen seitens der IG Achim Hüttner und seine Mitstreiter/innen geschichtlich prägende und historisch wertvolle Bestandteile dieses gesamten Bereichs erhalten und die Stadt auch mittels einer schon eingereichten Klage zum Überdenken ihrer Position zwingen.

Die Stadt solle sich nicht unter allen Umständen den Vorstellungen eines Investors unterordnen, der naturgemäß vor allem eigene wirtschaftliche Interessen verfolgen müsse, so die IG. Ehemaliges Kaufhaus und früheres Bürgerspital-Areal müssten vielmehr in einer Weise überplant und dann bebaut werden, die der Amberger Altstadt insgesamt gerecht werde und auch in sie passe, heißt es.

Infostand wieder am 26. August

Um darüber zu informieren, wie dies aussehen könnte, stehen am kommenden Samstag, 26. August, Vertreter der IG wieder bereit am Infostand – direkt beim ehemaligen Kaufhaus „Forum“ bzw. „Storg“ in der Bahnhofstraße. Die IG verweist darauf, dass man an bisher drei Samstagen bereits 700 Unterschriften von Passanten gegen die bisherigen Pläne gesammelt habe. Achim Hüttner sagte dazu unserem Medienhaus: „Auch kommenden Samstag werden wir wieder vor der Spital-Kirche stehen, unseren Protest gegen den architektonischen Irrsinn fortsetzen und für unsere Vorschläge werben.“ Es gehe der IG um altstadtgerechtes Wohnen im „Geschichtspark Spital-Areal“ mit Ausbau der Ausgrabungen zur Touristenattraktion, um den Erhalt der „Storg-Fassade“ und des dortigen Innenhofs sowie um den Um- und Ausbau dieser Gebäudekomplexe für Wohnen, Handel, Büros und Kultur. (mi)

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