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Region Amberg
Samstag, 18. November 2017 5

Kinder

Sicher kraxeln am Holzfelsen „kribbelt“

Vor dem Abenteuer standen in Rieden die Einweisung sowie das Anpassen und Anlegen der verschiedenen Klettergurte.

  • Von Rainer Strahl eingewiesen und gut gesichert mit Seil und Sicherheitshelm waren die Kids beim Klettern am Holzfelsen. Foto: azd
  • Viel Anstrengung und auch Konzentration erforderte es, sich am Seilsteg über die vorgegebene Strecke zu hangeln. Foto: azd
  • „Des gribbelt ganz schö im Bauch“ meinten einige beim Ablassen mit der Seilrutsche. Foto: azd

Rieden.Für diesen Nachmittag hatten viele Kinder „Auf geht’s zum Kraxeln am Holzfelsen“ fest eingeplant, und so kamen sie, um – von den Machern des Heimatvereins betreut – gut gesichert vom Holzfelsen abgeseilt, per Seilrutsche abgelassen zu werden und einen Seilsteg zu überwinden. Vor dem Abenteuer aber standen Einweisung durch Heimatvereinvorsitzenden Hubert Haas und das Anpassen und Anlegen der verschiedenen Klettergurte.

Dann hieß es für die Kinder auf zu den Stationen, die im Wechsel durchlaufen werden sollten – wobei manche vor Begeisterung mehrmals antraten. Viel Anstrengung und auch Konzentration erforderte es, sich am Seilsteg – von Armin Hofrichter und Jürgen Höfler gesichert – über die vorgegebene Strecke zu hangeln. Mit einer Seilbremse sicherte Hubert Haas die Kids, als sie vom Felsen mit einer Seilrutsche abgelassen wurden.

„Des gribbelt aber schöi im Bauch“, meinten einige, wenn sie kurz vor dem Ziel, wo sie von Johannes Haas in Empfang genommen wurden, plötzlich abgebremst wurden und kräftig ins Schaukeln gerieten. Vor dem Abseilen vom Holzfelsen wies Rainer Strahl noch in die Technik ein. Sitzgute wurden angelegt, ein Sicherungsseil gehörte dazu, und auch das Abstoßen mit den Füßen von der Felswand durfte nicht vergessen werden.

„Des kost‘ Kraft, ist g’scheid anstrengend – aber a richtig’s Abenteuer“, meinten die Kinder, fühlten sich als echte Bergsteiger. Da bewiesen die Mädels – sie stellten mindestens die Hälfte der Teilnehmer – oft mehr Mut als die Buben. Ein Naseweiser meinte: „Des schaut halt vo unt’ einfacher aus als vo oben.“ Die Mannen vom Heimatverein hatten natürlich Getränke gegen den Durst der Kinder dabei, und der Meiller Werner sorgte auch für den Wurstsemmelnachschub. (azd)

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