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Region Amberg
Dienstag, 26. September 2017 18° 2

Initiative

So hilft ein tolles Fest gegen Krebs

Beim Sommerfest der Feuerwehr Kümmersbruck geht es nicht nur um Spaß für alle, sondern auch um schwerstkranke Menschen.
Von Klaus Högl

Christopher Richter, 1. Bürgermeister Roland Strehl, Daniel Pohl (rechts) und Andreas Holzner bei der Registrierung Foto: aeu

Kümmersbruck.Die Feuerwehren löschen, bergen und retten – in diesem Fall hat es die FFW Kümmersbruck ganz wörtlich genommen und wartete beim traditionellen Sommerfest mit einer noblen Geste auf: Die Kümmersbrucker haben die Chance genutzt, um allen Gästen zwischen 17 und 55 Jahren die Möglichkeit zu geben, sich als potenzieller Stammzellenspender bei der DKMS registrieren zu lassen.

Denn: Das kann Leben retten. Vor Blutkrebs ist nämlich niemand sicher, Mit Hilfe einer Stammzellenspende erhalten Blutkrebspatienten eine echte Heilungschance. Festbesucher haben davon Gebrauch reichlich gemacht, die bemerkenswerte Aktion der FFW Kümmersbruck „Gemeinsam gegen den Blutkrebs“ zu unterstützen, sie haben einen Abstrich machen lassen.

Kosten für jeden Spender übernommen

Zielwandspritzen beim Feuerwehrfest – mit Johanna (Brille) und Hanna Foto: aeu

Daniel Pohl und Andreas Holzner hatten ab 14 Uhr bis zum Abend potenzielle Stammzellenspender registriert, 1. Vorstand Christopher Richter war ebenso dabei, und registrieren lassen hat sich schon als einer der ersten überhaupt 1. Bürgermeister Roland Strehl. Die Registrierung eines neuen Spenders kostet die DKMS 40 Euro: Da ist es besonders hervorzuheben, dass die FFW Kümmersbruck diese Kosten für jeden Spender übernommen hat. Vier Spender hat der Bürgermeister gesponsert.

Neben dieser löblichen Aktion lief das Sommerfest vor dem Feuerwehrhaus am Butzenweg wieder bestens. Viele Aktive und Passive der rund 400 Mitglieder waren da heuer wieder mit eingespannt, die Kommandanten und Vereinsvorstände gingen mit gutem Beispiel voran, ein Frühschoppen hat den Sonntag eingeleitet, mittags waren alle „260 Knödel weg“, so Richter, vom Spanferkel war da längst nichts mehr zu sehen, das Bier war wieder süffig und die Stimmung prächtig.

Opulentes Kuchen- und Torten Büfett

Trotz Feiern immer in Bereitschaft: Beim Kuchen- und Tortenverkauf ist Einsatzkleidung in Reichweite, vorne packt Christopher Richter mit an. Foto: aeu

Für Nachmittag hatte die Wehr ein opulentes Kuchen- und Torten Büfett aufgebaut, alles sozusagen aus eigener (Heim-)Werkstatt. Das Wetter hat mit den 20 Grad gepasst, weder zu heiß noch zu kalt – ideal halt. Zur Unterhaltung war die Jugend eingespannt, die Feuerwehrmädels Johanna und Hanna übten mit dem noch etwas jüngeren Nachwuchs das Zielwandspritzen, wie jedes Jahr waren auch diesmal wieder die Rundfahrten mit dem Feuerwehrwagen, denn – wann hat man das schon, mit „Florian Kümmersbruck 43/1“ eine Rundfahrt zu mache?

Diesmal wurde das so angefunkte LF 10 zum Rundfahren benutzt – eine richtige Gaudi war das! Und – kein Fest ohne musikalische Unterhaltung: „D’ Stoderer und Er“ haben mit bester „Kirwamusi“ aufgespielt, und mitgespielt hat auch das Wetter – und so konnten die Verantwortlichen wieder mal eine höchst gelungenes Sommerfest für sich verbuchen. (aeu)

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